Schwedische Störche im Münsterland
Seltene Gäste reisen in ihr Winterquartier

Münster -

Für Michael Tillmann von der „Landesarbeitsgemeinschaft Weißstorch in NRW“ war der Besuch auf einem Stoppelacker in Münster-Altenroxel eine persönliche Sensation. Auf der Durchreise nach Spanien hätten die 67 Tiere dort am Dienstag eine kurze Rast eingelegt, berichtete er. Unter ihnen waren auch mindestens drei Tiere aus Schweden gewesen. In dem Land waren die Störche nach Tillmanns Worten schon ausgestorben. Durch Wiederansiedlungsprojekte sei dort wieder eine „ganz kleine Storchenpopulation“ entstanden. „Ich wüsste nicht, dass hier schon mal jemand einen Storch abgelesen hätte, der in Schweden geboren wurde“, sagte Tillmann. Mithilfe von Fernrohren können Experten an den beringten Tieren die Herkunft ablesen.

Mittwoch, 13.08.2014, 09:08 Uhr

Nach Tillmanns Worten hat sich die Zahl der Störche in Westdeutschland in den vergangenen Jahren kontinuierlich erholt. Allein in NRW sei ihre Zahl im vergangenen Jahr um zehn Prozent gestiegen.

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Tillmann bittet um Unterstützung: Wer mehr als zehn Störche gleichzeitig beobachtet, möge sich per Mail bei ihm melden. Die Adres­se lautet: m-tillma@muenster.de.

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