Modellflugzeug-Pilot Martin Münster
Siebenjähriger Münsterländer bringt Stefan Raab zum Staunen

Rosendahl-Holtwick -

Martin Münster ist sieben Jahre alt und hat „unglaubliche Fähigkeiten", wie ihm Fernsehmoderator Stefan Raab bescheinigt. In dessen Sendung „TV total" zeigte der Zweitklässler am Dienstagabend, warum er zu den größten Modellflug-Talenten Deutschlands zählt.

Mittwoch, 10.09.2014, 14:09 Uhr

Martin Münster hält die Fernsteuerung in den Händen und guckt konzentriert an die Studiodecke. Knapp unter Scheinwerfern und Mikro-Kabeln lässt er dort gerade sein kleines Modellflugzeug Pirouetten drehen. „Das ist aber echt cool hier", bewundert Raab die Flugkünste des Siebenjährigen und will es gleich selbst ausprobieren. „Meinst du, ich schaffe das, ohne was kaputt zu machen?“, fragt Raab. „Ist egal. Wenn dann kaufen wir einen neuen...", zeigt sich der Siebenjährige aus dem Kreis Coesfeld schlagfertig und hat die Lacher auf seiner Seite. 

Mit seinen sieben Jahren ist Martin Münster Deutschlands jüngster Schaupilot. Begonnen hat er mit der Modellfliegerei vor über zwei Jahren, lässt er Raab wissen. Dass er sich auch mit älteren Fliegern durchaus messen kann, hat er schon mehrfach bewiesen. Am Wochenende geht es für ihn zu den Deutschen Jugendmeisterschaften in der Expert-Klasse des Deutschen Modellflieger-Verbandes.

Martin Münster bei Stefan Raab

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  • Am Dienstagabend (9.9.2014) trat Martin Münster in Stefan Raabs Sendung "TV total" auf.

    Foto: Steffen Z. Wolff / BRAINPOOL
  • Der Zweitklässler kann sich das Lachen kaum verkneifen, als Stefan Raab ihn fragt: „Wie lange brauche ich, bis ich das so gut kann wie du?"

    Foto: Steffen Z. Wolff / BRAINPOOL
  • Der Siebenjährige zeigte dem sichtlich beeindruckten Moderator, was er mit einem Modellflugzeug alles anstellen kann.

    Foto: Steffen Z. Wolff / BRAINPOOL
  • Stefan Raab ist von den Flugkünsten beeindruckt: „Das ist aber echt cool hier“, schwärmt er.

    Foto: Steffen Z. Wolff / BRAINPOOL

Raabs Flugversuche scheitern

Im Kölner Fernsehstudio tritt der Junge aus Holtwick (Kreis Coesfeld) fast wie ein abgebrühter Medienprofi auf. Gleich zwei Mal verweist er auf die Sponsoren, die ihn bei seinem Hobby unterstützen. Dass dieses nicht so ganz einfach ist, wird deutlich als Stefan Raab die Fernsteuerung in die Hände bekommt.

„Ich wünsche Ihnen viel Glück, meine Damen und Herren!“, warnt der Moderator sein Publikum. Und tatsächlich: Nach wenigen Sekunden kracht der Flieger gegen die Füße eines Studiogasts. Auch nachdem Martin ihm mehrmals erklärt, wie die Steuerung funktioniert, gelingt es dem Entertainer nicht, den Flieger vom Boden abheben zu lassen. Nach einigen Versuchen, der Flieger ist mittlerweile ziemlich ramponiert, gibt Raab auf: „Vielleicht bin ich ja einfach zu doof. Oder?“ Eine Frage, die Martin lieber unbeantwortet lässt.

Das Video des Auftritts

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