GAD vor Fusion mit Fiducia
„So weit waren wir noch nie“

Münster -

Seit dem Jahr 2008 bemühen sich der münsterische Banken-IT-Dienstleister GAD und die Karlsruher Fiducia AG um einen Zusammenschluss. Auf diesem Weg sind die Unternehmen jetzt einen großen Schritt vorangekommen.

Mittwoch, 08.10.2014, 16:10 Uhr

Die Aufsichtsräte beider Unternehmen haben der geplanten Fusion zum 1. Januar 2015 zugestimmt. Wie Unternehmenssprecherin Bettina Kroll am Mittwoch mitteilte, fehlt nun nur noch das Plazet der Eigentümer, also der Volks- und Raiffeisenbanken. Das soll bei der GAD in einer Generalversammlung im Dezember eingeholt werden. „So weit waren wir noch nie“, zeigte sich Kroll optimistisch, dass auch dieses Votum positiv ausfällt.

Nachdem in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der Fusion immer wieder über Stellenstreichungen spekuliert worden war, ist für die knapp 2000 GAD-Mitarbeiter vor allem eine Nachricht wichtig: Bis Ende 2019 wurde eine Standort- und Beschäftigungsgarantie vereinbart. Betriebsbedingte Kündigungen seien somit bis zu diesem Zeitpunkt ausgeschlossen, betonte die Sprecherin.

Das neue Unternehmen will künftig unter dem Namen „ Fiducia & GAD IT AG“ mit mehr als 5000 Mitarbeitern einen Umsatz von über 1,4 Milliarden €  erzielen. Es wird damit zur Nummer vier in der Branche. Vorstandsvorsitzender der fusionierten Aktiengesellschaft wird der bisherige Fiducia-Chef Klaus-Peter Bruns . GAD-Chef Claus-Dieter Toben wird sein Stellvertreter.

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