Verleiher aus den Niederlanden
Aufblasbare Kirche wird in Münster aufgebaut

VREDEN/EIBERGEN -

Gute sechs Jahrhunderte hat es gedauert, bis der Kölner Dom fertig war. Der Niederländer Pim Botteneberg (58) braucht für seine zwölf Meter hohe Kirche etwa zwei Stunden. Das aufblasbare „Gotteshaus“ soll dieses Jahr auch in Münster aufgebaut werden.

Mittwoch, 21.01.2015, 11:01 Uhr

Das aufblasbare „Gotteshaus“ dient allerdings nicht nur geistlichen Festen, auch bei Festivals oder Stadtfesten kommt dieser multifunktionelle Raum zum Einsatz.

Bereits seit drei Jahren vermieten Pim Bottenberg und sein Sohn Wessel diese besondere Zeltart in den Niederlanden . Seit Dezember bieten sie das mobile „Gotteshaus“ von Vreden aus in ganz Deutschland an. Erste Aufträge liegen den beiden bereits vor

„Dieses Jahr wird die Kirche in Köln, Darmstadt, Bremen und Münster aufgebaut“, berichtet Pim Bottenberg. Und weiter: „In den Niederlanden wird die Kirche zu 90 Prozent für Feste und Festivals gebucht.“ Besonderen Wert legt Bottenberg darauf, dass es sich dabei nicht um Gotteslästerung oder ähnliches handelt.

 

Platz für 200 Menschen

Das besondere Kirchen-Fest-Zelt ist zwölf Meter hoch, 20 Meter lang und acht Meter breit. Etwa 800 Kilo wiegt das Ungetüm. Je nachdem, wie es genutzt wird, können darin bis zu 200 Personen stehen oder 120 sitzen. Für Stabilität sorgen vier Gebläse, die Luft in die Säulen des Kirchenzeltes blasen. Geliefert und betreut wird das Eventzelt von Bottenberg immer persönlich. „Wir sind immer bei der Kirche dabei. Gerade, wenn das Zelt bei Festivals länger stehen bleibt, müssen wir auch regelmäßig die Gebläse warten“, erklärt er.

Tagesmietpreis: rund 900 Euro. Vermietet wird nur das eigentliche Zelt, um die Bestuhlung oder Ausstattung müsse sich der Veranstalter ausdrücklich selber kümmern.

www.aufblasbare-kirche.de

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