Aus dem Leben
Die quirlige Welt der Welpen

Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Nach dem Tod unseres fast 16 Jahre alten Jack Russells wollten wir eigentlich eine „Hundepause“ machen, aber dann fehlte doch etwas. Also schauten wir uns um – und erhielten von den Tierfreunden Münster in Handorf den Tipp, dass dort wieder junge Hunde aus Rumänien angekommen waren. Nix wie hin . . . Dorle Neumann ist Redakteurin und überzeugte Hundenärrin. Das hat sie zum Glück mit dem besten aller Ehemänner und ihren Töchtern gemeinsam.

Sonntag, 19.07.2015, 14:07 Uhr

Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Nach dem Tod unseres fast 16 Jahre alten Jack Russells wollten wir eigentlich eine „ Hundepause “ machen, aber dann fehlte doch etwas. Also schauten wir uns um – und erhielten von den Tierfreunden Münster in Handorf den Tipp, dass dort wieder junge Hunde aus Rumänien angekommen waren. Nix wie hin . . .

Und da tapsten sie durch den Auslauf, rangelten, bellten, suchten durch den Zaun nach Streicheleinheiten – Welpen eben. Mittendrin Bosse. Und so ganz anders natürlich als zuvor unser heiß geliebter alter, beinahe tauber und blinder Rüde. Eine Welt, die wir fast ein bisschen vergessen hatten.

Nach mehreren Besuchen bei dem ebenso neugierigen wie schüchternen Bosse durften wir den jungen Vierbeiner, gerade mal vier Monate alt, mit nach Hause nehmen. Da war für ihn alles und für uns vieles wieder neu. Darf man auf der Arbeitsplatte in der Küche nach Essbarem suchen? Nö, darf man nicht. Wo geht’s denn hier zum Hundeklo? Draußen, immer schön draußen . . . (Die ersten Nächte waren reichlich kurz.) Schmecken die Schuhe von Herrchen? Kann sein, ist aber nicht auf dem Speiseplan vorgesehen. Warum quietscht jeder so, auf dem ich herumknabbere? Weil die Welpenzähne verflixt spitz sind, junger Mann.

Apropos: Da Bosse schon in Rumänien kas­triert worden ist, erspart er uns offensichtlich die pubertäre Flegelphase. Das ist für uns nach einem dick­köpfigen Terrier auch eine neue Erfahrung – aber eher angenehm. Von anderen Hunden ist er begeistert – es sei denn, sie meckern ihn laut und giftig an. Dann verzieht er sich – am liebsten zu uns.

  Dorle Neumann ist Redakteurin und überzeugte Hundenärrin. Das hat sie zum Glück mit dem besten aller Ehemänner und ihren Töchtern gemeinsam.

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