Sanierung nicht in Sicht
Hat Ölaustritt deutschlandweite Folgen?

Gronau -

Mehr als ein Jahr nach dem Ölaustritt im Eper Amtsvenn lässt die Sanierung der leckgeschlagenen Verrohrung von Ölkaverne S 5 weiter auf sich warten. Eine Umrüstung könnte Folgen für alle 250 Ölkavernen in Deutschland haben.

Mittwoch, 22.07.2015, 09:07 Uhr

Nach dem Ölaustritt im April 2014 lässt die Sanierung im Eper Amtsvenn bei Gronau noch auf sich warten.
Nach dem Ölaustritt im April 2014 lässt die Sanierung im Eper Amtsvenn bei Gronau noch auf sich warten. Foto: Klaus Wiedau

„Wir sind da ständig am Ball und drängen auf die baldige Sanierung . Das nützt aber offenbar nichts“, sagt Werner Isermann , Sprecher der Abteilung Bergbau und Energie bei der zuständigen Arnsberger Bezirksregierung.

Der Grund: Der Ball liegt längst nicht mehr allein bei der Salzgewinnungsgesellschaft Westfalen als Betreiberin der Kaverne oder der Bergbehörde, sondern vielmehr beim Erdölbevorratungsverband (EBV). Der EBV hat die Aufgabe, einen Vorrat an Erdöl- und Erdölerzeugnissen für 90 Verbrauchstage zu sichern. Weil es dabei um die nationale Energiereserve geht, gibt es eine enge Verzahnung mit dem Bundeswirtschaftsministerium .

Ölaustritt

Mehr über den Ölaustritt und die Sanierung erfahren Sie hier .

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Auf dieser Ebene werde derzeit über die Vorgänge im Amtsvenn und ihre Folgen diskutiert, so Isermann: „Da geht es um bundesweite Überlegungen. Und da spielt sicher auch Geld eine Rolle.“ Sollte nämlich eine Umrüstung der Eper Kavernen (es gibt drei, befüllt mit insgesamt rund 1,4 Millionen Kubikmeter Rohöl) auf einen neuen Sicherheitsstandard beschlossen werden, hätte das Auswirkungen auf alle – bundesweit insgesamt rund 250 – Ölkavernen .

Umweltverschmutzung in Gronau-Epe

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  • Foto: Jürgen Peperhowe
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  • Die beschädigte Kaverne 5, an der eine Probebohrung durchgeführt wird.

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  • Teile des Naturschutzgebietes mussten gerodet werden.

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  • NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin mit Andreas Nörthen, dem Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg.

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  • NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin besuchte die Unfallstelle zusammen mit Richard Dörne von der Bezirksregierung Arnsberg.

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  • NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin besuchte die Unfallstelle zusammen mit Richard Dörne von der Bezirksregierung Arnsberg.

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  • Andreas Nörthen, Sprecher der Bezirksregierung Arnsberg.

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  • Eigentümer der Kavernen ist der Salzgewinnungsbetrieb Westfalen.

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  • Ein Graben soll das Grundwasser schützen.

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  • In einem Naturschutzgebiet bei Gronau-Epe tritt seit Wochen Öl aus den Salzkavernen an die Erdoberfläche.

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