Krankenhausinsolvenz
Laumann kritisiert Landesregierung

Münsterland -

Staatssekretär Karl-Josef Laumann (CDU) bezeichnet das Insolvenzverfahren der Marienhospital Münsterland GmbH in einem offenen Brief als Trauerspiel.

Dienstag, 28.07.2015, 19:07 Uhr

Karl-Josef Laumann dpa
Karl-Josef Laumann Foto: dpa

Die rot-grüne Landesregierung wolle offenbar keine Verantwortung übernehmen. Zwar könne das Land bei einem Bieter- und Insolvenzverfahren keinen Einfluss nehmen, bei der Krankenhausplanung gestalte sich die Sache aber anders, schreibt Laumann und verweist auf 700 Betten, die die drei Krankenhäuser in Emsdetten , Steinfurt und Greven zuletzt vorhielten. Die Landesregierung verweise als Reaktion auf den Beschluss des Rates der Stadt Emsdetten, dass das Land der Insolvenzverwaltung und der Marienhospital-Geschäftsführung das Heft des Handelns aus der Hand nehmen soll, auf das gesetzliche Planungsverfahren und die Neutralitätspflicht. „Neutralität bedeutet aber nicht, dass man mit den Beteiligten überhaupt erst gar nicht redet. Die Landesregierung muss die Sorgen ernst nehmen und darf nicht Däumchen drehen.“

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