Zustimmung zu Papst-Enzyklika
„Visionär, kühn und radikal“

Münster -

Der ehemalige CDU-Bundesumweltminister Klaus Töpfer, Weihbischof Stefan Zekorn und der Bundesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Bund), Olaf Bandt, diskutieren Donnerstagabend in Münster über die Schöpfung. Und alle drei sind sich einig: Die Enzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus ist ein „wunderbares Papier“ (Töpfer).

Freitag, 18.09.2015, 11:09 Uhr

Lob für „Laudato si“: Olaf Bandt, Moderator Thomas Kamp-Deister, Klaus Töpfer und Stefan Zekorn (v.l.).
Lob für „Laudato si“: Olaf Bandt, Moderator Thomas Kamp-Deister, Klaus Töpfer und Stefan Zekorn (v.l.). Foto: Jürgen Peperhowe

Auf den 220 Seiten hatte der Papst eine „selbstmörderische Umweltzerstörung“ angeprangert und Politik und Wirtschaft zu einem radikalen Wandel aufgerufen.

Töpfer , selbst leidenschaftlicher ehemaliger Leiter des Umweltprogramms der Vereinten Nation, bezeichnet das Papier als „visionär, kühn, ohne Kompromisse und radial“. Und freut sich: „Nur wenn jemand richtig zutritt, jault auch jemand“, sagte er.

Weihbischof Zekorn ist mittlerweile überzeugt, dass der christliche Glaube eine wesentliche Hilfe sein könnte, um einen von Klimaforschern als notwendig betrachteten Bewusstseinswandel zu schaffen. Und auch Bandt vom Bund sieht Gemeinsamkeiten, seitdem Naturschützer viele ihrer Argumente in Franziskus’ Enzyklika wiederentdeckt haben.

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