Winter 2015
Von lauer Milde bis El Niño

Auch in den kommenden Tagen muss niemand in die Tiefen der Garderobe greifen, um den dicken Mantel wieder hervorzuholen: Noch bis Mitte November sollen die Temperaturen so mild bleiben wie in den vergangenen Tagen. An Wochenenden sind gar 17 bis 18 Grad möglich. Wird der Winter 2015 auch so warm? Wir haben nachgefragt.

Donnerstag, 05.11.2015, 12:11 Uhr

Winter in Münster. Foto: Oliver Werner
Der kalte Winter der Vorjahre und das Schloss im schneebedeckten Münster. Foto: Oliver Werner

Die Columbia Universität tendiere in ihrer Studie zu einem eher "milden Winter", sagt Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterkontor , weist kurz danach aber darauf hin, dass einem kalten November häufig ein milder Winter folge. Vielleicht würde in diesem Jahr demnach genau das Gegenteil eintreffen. 

Aktuelles Wetter in Deutschland

"Bis zum 15./16. November ist kein Wintereinbruch in Sicht", so Schmidt weiter. Prognosen, die über die üblichen zehn Tage hinausgehen, sind schwierig. Langfristige Modelle versprechen trotz neuer Technologien keine Erfolge, Auskünfte sind deshalb nicht wirklich möglich, so der Meteorologe weiter. Generell könne man aber sagen, dass der November zu mild sei.

So war der Winter 2014

 

Winterbilder (2014) von WN-Facebook-Freunden

1/30
  • Oberhausen

    Foto: Natalie Kittner
  • Babenhausen (Bayern)

    Foto: Anna Ep
  • Foto: Matthias Karl August Hüntermann
  • Auf der A 7 bei bad Windsheim

    Foto: Melanie Klußmann
  • Solingen

    Foto: Annefer Suslic
  • Hettstedt

    Foto: Harley ChaosPrinzessin Quinn
  • Lorch (Rheingau)

    Foto: Christine Kind
  • "Potsdam auf der Freundschaftsinsel zwischen neue und alte Fahrt der Gabel, unmittelbar in der Nähe des wiedererrichteten Stadtschlosses, dem brandenburgischen Landtag"

    Foto: Jörg Uhlenbrock
  • Schwerzen (nahe Schwarzwald)

    Foto: Bettina Schlagowski
  • "Potsdam auf der Freundschaftsinsel zwischen neue und alte Fahrt der Gabel, unmittelbar in der Nähe des wiedererrichteten Stadtschlosses, dem brandenburgischen Landtag"

    Foto: Jörg Uhlenbrock
  • Bayern

    Foto: Inkrott Ute
  • Wipperfürth

    Foto: Simone Geißler
  • Gescher

    Foto: Rita Markowiak
  • Schneesturm B10 bei Ulm

    Foto: Martin Stövesandt
  • Otterstadt bei Rheinland Pfalz

    Foto: Markus Leipert
  • Radeburg bei Dresden

    Foto: Marcel Knörlein
  • Winterfeeling in Lüdinghausen

    Foto: Matthias Kleinert
  • Autobahn Zwischen Nürnberg und Amberg

    Foto: GundulaDeschner
  • Bergisches Land

    Foto: Smil La
  • Bitburg

    Foto: Smil La
  • Odenheim-Karlsruhe

    Foto: Janet Reitz
  • Gelsenkirchen

    Foto: Laura Maibaum
  • Wasserburg

    Foto: Rike Scholten
  • Hettstedt

    Foto: Christin Bergmann
  • Wuppertal

    Foto: Andy Schinke
  • Berlin Zehrendorf

    Foto: Libussa Madhuri
  • Holzhausen am See

    Foto: Mo Moh
  • "Schneegucker in Essen"

    Foto: Ruth Haliti
  • Warstein

    Foto: Dina Kristina
  • Kleve

    Foto: David Barber

 

Daily Express

El Niño

Das Klimaphänomen El Niño entsteht im tropischen Pazifik und sorgt für extremes Wetter in vielen Ländern. Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Wetterkontor ist sich aber sicher, dass Auswirkungen in unserer Region nicht zu spüren sein werden.

Ozeanograf Axel Timmermann erklärte in diesem Interview mit Zeit Online , dass zwar nur Wahrscheinlichkeitsaussagen über Temperatur und Niederschlag möglich seien, diese aber besonders für Indonesien und Nordaustralien alles andere als gut aussehen würden. Menschen müssten sich demnach auf Dürre und Waldbrände einstellen.

Zum Thema

Das Wetter- und Ozeanphänomen El Niño (übersetzt: Das Christkind) soll Vorhersagen zufolge Ende 2015/Anfang 2016 am stärksten sein (Quelle: ENSO , National Weather Service Organization , Internationale El Niño-Konferenz)

...

Die Internationale El Niño-Konferenz , die am 3. November 2015 tagte, spricht ebenfalls von einem der stärksten El Niño-Phänomene seit Beginn der Messungen: "One of the strongest El Niño events ever measured is now underway. It is already causing droughts and flooding in different parts of the world, and affecting food production, water availability, public health and energy supplies in a number of countries." Zwar sei die Welt besser auf El Niño vorbereitet als noch im Jahr 1997/1998 ( Bericht des National Climatic Data Center, PDF ), schwere Konsequenzen auf Wirtschaft und Gesellschaft würden aber dennoch entstehen.

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