Geldstrafe für Frau aus Rheine
19-Jährige erfand Vergewaltigung durch Flüchtling

Rheine/Kassel -

Weil sie einen Asylbewerber fälschlicherweise der Vergewaltigung bezichtigt hat, muss eine 19-jährige Rheinenserin 400 Euro Geldstrafe zahlen.

Mittwoch, 27.04.2016, 15:04 Uhr

Das Amtgericht Rheine hat eine 19-Jährige wegen Falschaussage zu einer Geldstrafe von 400€ verurteilt.
Das Amtgericht Rheine hat eine 19-Jährige wegen Falschaussage zu einer Geldstrafe von 400€ verurteilt. Foto: Peter Steffen

Das hat das Amtsgericht Rheine entschieden. Der Mann hatte wegen des falschen Vorwurfs elf Stunden in Polizeigewahrsam gesessen.

Im Oktober hatte die Frau Anzeige bei der Polizei in Kassel erstattet. Dabei verschwieg sie bewusst, dass sie zuvor einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit dem Mann hatte. Der Verdächtige hatte die Tat damals vehement bestritten.

Trotzdem hatte die Rheinenserin darauf beharrt, „die absolute Wahrheit“ berichtet zu haben. Daraufhin wurde der Flüchtling festgenommen. Während des Prozesses gab sie dann zu, die Vorwürfe erfunden zu haben.

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Gegen Asylsuchende werden noch weitere unwahre Gerüchte aufgestellt. Auf der Website HOAX-Map werden diese falschen Behauptungen widerlegt.

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