Tierquälerei
Hündin gefesselt in den Pool geworfen

Borghorst -

Ein drastischer Fall von Tierquälerei erhitzt die Gemüter nicht nur in Borghorst. Tierschützer machen ihrem Unmut im sozialen Netzwerk Facebook Luft.

Montag, 01.08.2016, 19:08 Uhr

 
In einem Pool am Liethweg ist am Samstagvormittag ein Jagdhund tot aufgefunden worden. Unbekannte haben die Hündin in einen Pool geworfen und offenbar vorher gefesselt. Foto: dpa (Symbolfoto)

Ein drastischer Fall von Tierquälerei erhitzt die Gemüter nicht nur in Borghorst :  Wie berichtet, war in einem Pool am Liethweg am Samstagvormittag ein Jagdhund tot aufgefunden worden . Es handelt sich dabei, so ergab eine Nachfrage dieser Zeitung bei Besitzerin Bärbel Schulze Düding, um ein Tier der Rasse Deutsch Drahthaar.

Was aus der bereits veröffentlichten Polizeimeldung nicht hervorgeht: Die Hündin war, bevor sie offenbar in den Pool geworfen wurde, von Unbekannten gefesselt worden. „Wir hatten die Hündin schon als Welpe, sie ist für uns ein Familienmitglied gewesen“, sagte eine von dem Vorfall am Samstag immer noch sehr mitgenommene Bärbel Schulze Düding am Montag am Telefon. Das zwölf Jahre alte Tier litt unter Altersbeschwerden, war zuletzt schwerhörig geworden. Am Donnerstag war die Jagdhündin entlaufen.

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Am Samstagvormittag fand der Besitzer des Pools das Tier dann tot im Wasser. „Er hat Feuerwehr und Polizei benachrichtigt“, berichtet die Besitzerin. Letztere hat Ermittlungen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen.

Zum Stand der Dinge wollte Polizeisprecher Johannes Tiltmann gestern keine Auskünfte geben. Es handele sich um ein laufendes Verfahren. Im sozialen Netzwerk Facebook kochten die Emotionen über den Vorfall derweil hoch. Viele Nutzer verurteilten die tierquälerische Tat aufs Schärfste. Einige stellten sogar eine Belohnung für die Ergreifung der Täter in Aussicht.

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