Marke und Magnet
Schlösser und Burgen des Münsterlandes sollen eine tragendere Rolle spielen

Münsterland -

Schlösser und Burgen zählen zu den Identifikationspunkten des Münsterlandes. Sie sind Marke und Magnet zugleich, werden als solche aber nicht optimal genutzt. Das soll anders, besser werden.

Mittwoch, 26.10.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 26.10.2016, 08:45 Uhr
Burg Vischering in Lüdinghausen ist ein Musterexemplar der genutzten und nutzbaren Burgen im Münsterland.
Burg Vischering in Lüdinghausen ist ein Musterexemplar der genutzten und nutzbaren Burgen im Münsterland. Foto: Peter Werth

Darum hat die Management-Agentur Münsterland e.V. zusammen mit der Regionale 2016 einen Masterplan „Schlösser und Burgenregion“ in Auftrag gegeben; die Ergebnisse wurde am Dienstag vorgestellt. Sie reichen von Infotafeln und Hinweisschildern für die inzwischen angestaubte 100-Schlösser-Route, gehen über Inszenierungen einzelner Anwesen und legen viel Wert auf die Vernetzung von Ei­gen­tümern und Un­ter­neh­men der Hotel- und Gastronomie-Branche.

15 Masterprojekte 

„Schlösser und Burgen sind der Grund dafür, dass viele Menschen ins Münsterland kommen“, sagte Jan Kobernuß von der Firma „ift“ Freizeit und Tourismusberatung in Münster . Dieses Pfund müsse für die regionale Wertschöpfungskette besser genutzt werden. 15 Masterprojekte hat „ift“ identifiziert, sie umzusetzen würde 15 Millionen Euro kosten. Ein Großteil davon soll in die Verbesserung der Infrastruktur, sprich, der Erreichbarkeit der über die Region verteilten Anwesen fließen.

"Blick stärker auf das richten, was uns stärkt"

Deutlich wurde am Dienstag: Dass die Anwesen als Alleinstellungsmerkmale der Region einen Stempel aufdrücken, ist erkannt. Nun gelte es, den „Blick stärker auf das zu richten, was uns stärkt“, sagte Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe . Von einer „prägenden Wirkung der Schlösser“, sprach Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker .

Einen Masterplan erstellen, ist das eine, ihn umsetzen etwas Anderes. Spätestens dann kommen die Mühen der Ebene, weil Kommunen und Eigentümer überzeugt und mitgenommen werden müssen. Hinzu kommt: Nur ein Teil der 15 Millionen Euro ist über Fördermittel finanzierbar.

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