Parkhotel Surenburg
Guide Michelin vergibt einen Stern an René Kalobius

Hörstel -

Er hat geweint vor Freude. Und hat mit dem Küchenteam gefeiert bis morgens um halb vier: René Kalobius, Küchendirektor im Parkhotel Surenburg in Hörstel-Riesenbeck, ist vom renommierten Restaurant-Führer „Guide Michelin“ mit einem Stern ausgezeichnet worden.

Freitag, 02.12.2016, 19:12 Uhr

Er hat gut lachen:  Küchendirektor René Kalobius (56) hat sich einen Stern im Restaurant-Führer „Guide Michelin“ erkocht.
Er hat gut lachen:  Küchendirektor René Kalobius (56) hat sich einen Stern im Restaurant-Führer „Guide Michelin“ erkocht. Foto: Peter Henrichmann

Er hat geweint vor Freude. Und hat mit dem Küchenteam gefeiert bis morgens um halb vier: René Kalobius, Küchendirektor im Parkhotel Surenburg in Hörstel-Riesenbeck, ist vom renommierten Restaurant-Führer „ Guide Michelin “ mit einem Stern ausgezeichnet worden. Mit 56 Lebensjahren und 38 Berufsjahren an Herden in aller Welt ist er der älteste Spitzenkoch in Deutschland , der je in den erlauchten Kreis der Sterne-Köche aufgenommen wurde.

Seit Ende 2015 trägt Kalobius Verantwortung für die Küche im Vier-Sterne-Superior-Hotel im Tecklenburger Land . „Mit einem Jahr Vollgas“, sagt er, „mit Ehrgeiz und Leidenschaft“ ist es gelungen, das kulinarische Ni­veau des Gourmet-Restaurants „Westfälische Stube“ (fünf Tische, 22 Plätze; seit Ende 2014 mit einem Stern ausgezeichnet) zu halten, den Stern zu verteidigen und erstmals auch ganz persönlich zu erkochen.

„Die Gäste kommen nicht zu uns, weil sie Hunger haben. Sie kommen, weil sie etwas schmecken wollen“, ist eine Weisheit à la Kalobius. Wer bei ihm zu Gast ist, erlebt die lockere Kombination von Koch-Entertainment und Spitzen-Kulinarik.

Die Gäste-Resonanz beschreibt Kalobius als „sehr gut“, die Quote der Wiederholer liegt bei über 35 Prozent. Und mit „ehrlicher Küche, Puristik statt überladenen Tellern und mit Perfektion“ hat Kalobius nun auch die Test-Esser der Gourmet-Bibel überzeugt. Auf der Karte finden sich z. B. „Im Heu confiertes Eigelb mit Spinat und Kartoffelschaum“ oder auch die „Schweinerei vom Cinta Senese: Federstück, Nackenkern, Bauch mit Süßkartoffel und gebrannter Karotte.“ Der Guide Michelin beschreibt es so: „eine Küche voller Finesse!“

Das hohe Level halten und den Stern verteidigen will Kalobius nun im kommenden Küchenjahr 2017: „Nicht ausruhen! Nach dem Stern ist vor dem Stern.“

Der Sternenhimmel der Region ist übrigens auch andernorts hell erleuchtet: Über dem „Gourmet 1895“ im Kaiserhof in Münster, dem „Goldenen Anker“ in Dorsten und dem Restaurant „Keilings“ in Bad Bentheim strahlt je ein Michelin-Stern. Über dem Rosin in Dorsten sind es zwei, über dem „La Vie“ in Osnabrück sogar drei.

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