Neujahrsempfang der Bezirksregierung
Weckruf für das Münsterland

Münster - Weckruf zum Beginn des neuen Jahres: Beim Neujahrsempfang der münsterischen Bezirksregierung hat Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke die rund 200 Gäste aufgefordert, dabei mitzuhelfen, dass Westfalen im Land NRW und darüber hinaus „wahrnehmbarer“ wird und ein besseres Image bekommt. 

Donnerstag, 12.01.2017, 13:01 Uhr

Carolin, Lisa und Ida, drei Erstklässler aus der Liebfrauen-Überwassergemeinde Münster, sagten den auf Einladung von Regierungspräsident Reinhard Klenke Segensspruch auf und gingen dann mit der Sammelbüchse durch die Reihen.
Carolin, Lisa und Ida, drei Erstklässler aus der Liebfrauen-Überwassergemeinde Münster, sagten den auf Einladung von Regierungspräsident Reinhard Klenke Segensspruch auf und gingen dann mit der Sammelbüchse durch die Reihen. Foto: Wilfried Gerharz

„Dass es hier boomt und wir die Heimat von High-Tech-Unternehmen sind, ist eher wenig bekannt“, sagte er in Münster . „Wenn wir nicht aufpassen, droht uns hier mittelfristig der Ruf der verschlafenen Idylle“ - und das sei auf Dauer gefährlich.
Traditionell zu Beginn eines jeden Jahres lädt der Regierungspräsident Vertreter der regionaler Institutionen und  Organisationen ein, um Rückblick zu halten und einen Ausblick zu geben. Klenke streifte diesmal den Landesentwicklungsplan und das Problem der immer rarer werdenden freien Flächen - „wir müssen dreimal ums Haus gehen, ehe wir auf den Freiraum zugreifen“ -, lobte die Regionale 2016, warb für Investitionen in die digitale Infrastruktur - „wer das aufhalten will, ist ebenso klug wie einer, der vor 150 gegen den Bau von Eisenbahnen war“ - und unterstrich die Notwendigkeit, die verkehrlichen Infrastruktur auszubauen.

Neujahrsempfang 2017 der Bezirksregierung Münster

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  • Neujahrsempfang bei der Bezirksregierung: Engelbert Rauen (Vorsitzender des Regionalrats), Ank Bijleveld-Schouten (Kommissarin des niederländischen Königs in der Provinz Overijssel) und Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke (von links). 

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Drei Sternsinger grüßten die Besucher.

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  • Die Lehrerband des Berufskollegs in Beckum gab es Ständchen.

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  • Traditionell sind auch Schornsteinfeger eingeladen, um den Gästen Glück zu bringen.

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  • Drei Sternsinger grüßten die Besuche

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  • Ank Bijleveld-Schouten (Kommissarin des niederländischen Königs in der Provinz Overijssel und Engelbert Rauen (Vorsitzender des Regionalrats).

    Foto: Wilfried Gerharz
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  • Drei Sternsinger grüßten die Besuche

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  • Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke begrüßte die Gäste in Münster.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Drei Sternsinger grüßten die Besuche

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  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Traditionell sammelten die Sternsinger Spenden bei den Gästen ein. 

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  • Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke begrüßte die Gäste in Münster.

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  • Ank Bijleveld-Schouten (Kommissarin des niederländischen Königs in der Provinz Overijssel), Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke und Engelbert Rauen (Vorsitzender des Regionalrats).

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Drei Sternsinger grüßten die Besuche

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Engelbert Rauen (Vorsitzender des Regionalrats), Ank Bijleveld-Schouten (Kommissarin des niederländischen Königs in der Provinz Overijssel) und Regierungspräsident Prof. Reinhard Klenke.

    Foto: Wilfried Gerharz

Besonders erwähnte er hier die A1 zwischen dem Kamener Kreuz und dem Autobahnkreuz Lotte, die A43 von Münster nach Herne und die A52 von Bottrop nach Gelsenkirchen. Sorgen bereitet Klenke in diesem Kontext die Einstufung des zweigleisigen Ausbaus der Bahnstrecke zwischen Münster und Lünen. Diese rangiert im Bundesverkehrswegeplan in der Rubrik „potenzieller Bedarf“ - „das heißt, der Ausbau wird einstweilen nicht kommen“. 

Der Hochwasserschutz war noch ein Thema, die Kommunalfinanzen und die Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern: „Das wird der schwierige Teil nach der Unterbringung der Menschen“.

Danach kam die Stunde der Sternsinger. Auch ihr Auftritt hat beim Neujahrsempfang Tradition. Carolin, Lisa und Ida, drei Erstklässler aus der Liebfrauen-Überwassergemeinde Münster, sagten den Segensspruch auf und gingen dann mit der Sammelbüchse durch die Reihen. In diesem Jahr sammeln die Sternsinger für Projekte die Menschen helfen, die unter den Klimaveränderungen leiden.   

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