Pferde brechen aus
Mann nach Kutschenunfall gestorben

Rosendahl -

(Aktualisiert 12 Uhr) Ein 68 Jahre alter Kutscher ist am Montag in Holtwick lebensgefährlich verletzt worden, als seine beiden Pferde durchgingen. Am Dienstagnachmittag ist er nach Auskunft der Polizei Coesfeld seinen schweren Verletzungen erlegen.

Mittwoch, 30.05.2018, 12:00 Uhr

Pferde brechen aus: Mann nach Kutschenunfall gestorben
Ein Holtwicker wurde bei einem Unfall mit dieser Kutsche schwer verletzt. Foto: Polizei Coesfeld

Zunächst sah es so aus, als hätte der Kutscher bereits nach dem Anschirren der Tiere an einem Stall in Holtwick die Gewalt über die Pferde verloren. Nun ergaben die Ermittlungen, dass der Verstorbene seinen Stall in normaler Geschwindigkeit verlassen hat. 

Im Bereich Bleck, möglicherweise in Nähe des Wasserwerkes, wurden die Pferde aufgeschreckt. Wodurch dies geschah, ist bislang nicht bekannt. Fest steht allerdings, dass die Pferde bereits mit hoher Geschwindigkeit vom Wasserwerk Richtung Landstraße 571 unterwegs waren.  

„Der Kutscher verlor den Halt und stürzte kopfüber in das Pferde-Geschirr“, berichtete die Polizei. Die Tiere seien danach weiter auf der Straße entlanggelaufen und hätten dabei ein Verkehrsschild überrannt. Das habe den Kutscher am Kopf getroffen. Anwohner stoppten schließlich das Gespann.  

Laut Polizei erlitt der 68-Jährige schwere Kopfverletzungen. Er sei von einem Notarzt reanimiert worden. Der Mann wurde danach in ein Krankenhaus nach Enschede transportiert, wo er seinen Verletzungen erlag.

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