Geschwindigkeitsmessung auf der A 2
Polizei streicht 1766 Verwarngelder

Münster/Recklinghausen -

Autofahrer, die demnächst Post vom Polizei­präsidium Münster bekommen, dürfen ausnahmsweise guter Dinge sein – zumindest wenn sie zwischen vergangenem Dezember und März 2018 bei Reckling­hausen auf der A 2 geblitzt wurden. 

Mittwoch, 06.06.2018, 07:15 Uhr

Geschwindigkeitsmessung auf der A 2: Polizei streicht 1766 Verwarngelder
Foto: dpa

Weil die Autobahnpolizei dort unter falschen Voraussetzungen die Geschwindigkeit gemessen hat, werden nach Angaben der Behörde 1766 Verwarnungsgeldverfahren rückabge­wickelt. Das hat der für diesen Autobahnbereich zuständige Polizeipräsident Hajo Kuhlisch aus Münster angeordnet, wie dessen Sprecher Roland Vorholt bestätigte.

Messstelle nach Unfällen eingerichtet

Im besagten Zeitraum hatte die Polizei demnach in Fahrtrichtung Oberhausen infolge mehrerer Unfälle eine Messstelle in dem dortigen Baustellenbereich ein­gerichtet. Auf diesem Abschnitt war laut Polizei-Sprecher Vorholt durchgängig Tempo 80 angeordnet worden und galt demzufolge als zulässige Geschwindigkeit.

Tempo 60-Schilder waren nicht genehmigt

Allerdings war es bei der Aufstellung der Tempo-Begrenzungen zum Versehen gekommen. Jedenfalls fanden sich an einer Stelle in diesem Autobahnbereich laut Vorholt zwei eben nicht genehmigte Schilder mit Tempo 60 – und genau hier blitzte die Polizei, obwohl eigentlich Tempo 80 zulässig war. Nun können vermeintliche Sünder aufatmen.

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