Feuerwehr-Einsatz
Feuer in Holzhandlung: Ausnahmezustand in Kattenvenne

Lienen-Kattenvenne -

„Es war knapp“: Das ist das Fazit von Wehrführer und Einsatzleiter Eckhard Ehmann nach dem Großeinsatz am frühen Donnerstagabend mitten in Kattenvenne. Nur durch schnelles Handeln konnten die Wehrleute einen Großbrand in einer Holzhandlung verhindern.

Freitag, 05.10.2018, 08:44 Uhr
Feuerwehr-Einsatz: Feuer in Holzhandlung: Ausnahmezustand in Kattenvenne
Foto: Jens Keblat

„Wir wurden hier heute alarmiert zu einem Dachstuhlbrand bei der Firma Kröger. Als wir hier eintrafen, brannte in dem mittleren Bereich, in dem Gebäude, wo die Hackschnitzelanlage steht, der Dachstuhl in kompletter Ausdehnung“, sagt Wehrführer und Einsatzleiter Eckhard Ehmann , als er am Donnerstagabend gerade eine kurze Verschnaufpause hat. Er ist an diesem Abend einer von 60 Feuerwehrleuten, die gegen die Flammen ankämpfen. Auch Rettungsdienst und Polizei sind vor Ort.

Ganze Straßenzüge von Kattenvenne sind zu diesem Zeitpunkt gesperrt, überall Blaulicht und Anspannung. Jeder Handgriff muss sitzen, bis das Feuer unter Kontrolle ist. Das gelingt den ehrenamtlichen Wehrleuten aus Lienen, Kattenvenne und Lengerich glücklicherweise noch rechtzeitig, wie Ehmann auf Nachfrage erläutert: „Als Erstmaßnahme sind wir mit C-Rohren vorgegangen – vier Stück nachher an der Zahl, um das Feuer einzudämmen und vor allem um eine Riegelstellung zum Wohngebäude und dem angrenzenden Holzlager sicherzustellen. Damit hier schnell ein Erfolg erzielt werden konnte, wurde zeitnah der Gelenkmast aus Lengerich nachgeordert.“

Dachstuhl stand in Flammen

Es ist nicht der erste Brand auf dem Betriebsgelände des Holzhandels, sagt Ehmann weiter, doch die Lage sei anfangs sehr ernst gewesen: „Es war knapp. Als wir eintrafen stand der Dachstuhl schon komplett in Flammen. Ein Übergreifen konnte noch gerade verhindert werden, man sieht es auch aufgrund der baulichen Nähe, dass wir uns hier nicht mehr sehr viel Zeit hätten lassen brauchen.“

Dachstuhlbrand in Holzhandlung

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Binnen weniger Minuten war es den ersten am Einsatzort eintreffenden Kräften gelungen, Schlimmeres zu verhindern. Dennoch entstand durch den Brand ein beträchtlicher Schaden. Das konkrete Ausmaß lässt sich derzeit noch gar nicht abschätzen.

Technischer Defekt als Brandursache?

Nach Angaben von Ehmann war im Dachbereich des etwa 120 Quadratmeter großen Gebäudekomplexes, einem der Ursprungsgebäude des Holzhandels, eine Hackschnitzelanlage für die Wärmeversorgung des Betriebs untergebracht sowie Hackschnitzel-Material „in angemessenen Mengen gelagert“, so Ehmann abschließend.

Ob es im Bereich der Anlage möglicherweise durch einen technischen Defekt zu dem Brand gekommen ist, soll nun die Brandermittlung zeigen. Beamte der Kriminalpolizei haben die Brandstelle noch während der letzten Nachlöscharbeiten am späten Donnerstagabend in Augenschein genommen und ihre Arbeit aufgenommen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

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