Bahnstrecke
Streckenausbau Münster–Lünen wird heute bekanntgegeben

Düsseldorf/Münster -

Am heutigen Dienstag wird das noch nervöse Zittern ein­ ­Ende haben. Dann wird Bundesverkehrsminister An­dre­as Scheuer (CSU) nach Informationen unserer Zeitung offiziell mitteilen, dass zumindest der zweigleisige Teilausbau der Strecke Münster-Lünen in den vordringlichen Bedarf des bis 2030 reichenden Bundes­verkehrswegeplans aufgenommen wird.

Dienstag, 06.11.2018, 08:47 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.11.2018, 08:32 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 06.11.2018, 08:47 Uhr
Die einspurige Bahnstrecke  – hier bei Ascheberg – soll ausgebaut werden.
Die einspurige Bahnstrecke  – hier bei Ascheberg – soll ausgebaut werden. Foto: Wilfried Gerharz

 Wie berichtet, hat die Wirtschaftlichkeitsprüfung ergeben, dass der Ausbau eines rund 26 Kilometer langen Teilstücks zwischen Amelsbüren und Werne sinnvoll ist und angegangen werden soll. Diese Entscheidung hatten mehrere Politiker, darunter die Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup (SPD) und Reinhold Sendker ( CDU), bestätigt.

„Das ist eine gute Nachricht für die ganze Region“, sagte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) dieser Zeitung in einer ersten Reaktion. „Gerade als Münsterländer freue ich mich ganz besonders, dass wir damit den verkehr auf der Schiene stärken können.“ Der aus Rhede kommende Minister hatte bei Scheuer und dessen Staatssekretär Enak Ferlemann auf eine Zusage gedrängt.

Zwar haben zahlreiche Politiker aus der Region bekräftigt, dass sie weiterhin den vollständigen zweigleisigen Ausbau der 45 Kilometer langen und für die Achse Köln – Hamburg wichtigen Bahnstrecke fordern. Nach Experteneinschätzung reicht der Teilausbau aber sogar aus, um später einen Strang des Rhein-Ruhr-Express (RRX) von Dortmund bis Münster fahren zu lassen. Vorerst soll Münster nur über Gelsenkirchen und Recklinghausen angeschlossen werden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6170111?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F
Öffnungszeiten in Enschede bereiten deutschen Nachbarn Bauchschmerzen
Verkaufsoffene Sonntage sind in den Niederlanden nicht generell vorgesehen. Die Kommunen entscheiden darüber selbst., die Mitarbeiter der Geschäfts sind wiederum berechtigt, die Arbeit am Sonntag abzulehnen,
Nachrichten-Ticker