Wetteraussichten für das Münsterland
Das Jahr beginnt nass, kalt und trüb

Münsterland -

Mit Blick auf die Wettervorhersage startet das neue Jahr so, wie sich das alte verabschiedet hat: mit Regen und wolkenverhangenem Himmel. In den kommenden Tagen ist keine Besserung in Sicht.

Mittwoch, 02.01.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 02.01.2019, 17:25 Uhr
Wetteraussichten für das Münsterland: Das Jahr beginnt nass, kalt und trüb
Das Wetter der kommenden Tage wird wohl nur wenige nach draußen locken. Wer dennoch rausgeht, sollte an einen Regenschirm denken. Foto: Oliver Werner

Nass, trüb und grau: So lässt sich das Wetter der kommenden Tage zusammenfassen. Winterwetter mit Schnee, Eis und Frost lässt im neuen Jahr noch auf sich warten. Die Sonne, die am Mittwoch noch vom Himmel strahlte, hat es in den kommenden Tagen dagegen schwer.

Der Grund dafür ist laut Britta Siebert-Sperl , Diplom-Meteorologin beim Dienst "Wetter-Kontor", ein "mächtiges Hoch" über den brititschen Inseln. Das bringt von der Nordsee feucht-kalte Luft nach Deutschland und ins Münsterland.

Die Sonne hat es in den kommenden Tage besonders schwer. Am Donnerstag erreichen die Temperaturen laut Siebert-Sperl Höchstwerte von fünf bis sechs Grad. Dazu gibt es viele Wolken und Nieselregen. "Es kann örtlich auch Schneefall dabei sein", sagt Britta Siebert-Sperl. Im Münsterland sei das allerdings sehr unwahrscheinlich.

Sprühregen und kein Frost

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag bleibt trocken und frostfrei mit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt. "Weil die Wolken überwiegen, sinkt die Temperatur nicht so stark", sagt die Meteorologin.

Auch am Freitag bleibt es im Münsterland trüb und grau mit Höchsttemperaturen von etwa sechs Grad. Der Nieselregen vom Vortrag wird dabei allerdings zu Sprühregen. "Es bleibt nass-kalt", sagt Britta Siebert-Sperl.

Das Jahr 2019 beginnt kalt, ungemütlich - und stürmisch

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  • Das Sturmtief «Zeetje» hat die Einsatzkräfte in Teilen Norddeutschlands am Neujahrsabend auf Trab gehalten. An der Ostseeküste wird eine Sturmflut mit einem Wasserstand von bis zu 1,50 Metern über Normal erwartet.

    Foto: Carsten Rehder
  • Bei einem Zugunglück auf der Brücke über den Großen Belt (Storebælt) in Dänemark sind am Mittwochmorgen sechs Menschen ums Leben gekommen. Der Zug war gegen 7.30 Uhr von einem Gegenstand getroffen worden und hatte hart bremsen müssen. Möglicherweise habe es sich um ein Teil eines entgegenkommenden Güterzuges gehandelt, berichteten dänische Medien. Die 18 Kilometer lange Brücke über den Großen Belt und die Öresundbrücke zwischen Dänemark und Schweden wurden wegen heftigen Windes für den Autoverkehr gesperrt.

    Foto: Tim K. Jensen
  • Zuvor hatte heftiger Wind bereits in weiten Teilen Skandinaviens zu Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Auch der Fährverkehr wurde durch den Sturm beeinträchtigt. In Schweden waren am Mittwochmorgen wegen umgestürzter Bäume mehr als 100.000 Haushalte ohne Strom.

    Foto: Joel Alvarez
  • Hochwasser an der Ostsee und umgerissene Bäume in Norddeutschland: Sturmtief „Zeetje“ hat Einsatzkräfte im Norden am Neujahrsabend auf Trab gehalten und an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns die erste Sturmflut des neuen Jahres ausgelöst.

    Foto: Carsten Rehder
  • An einigen Ostsee-Küstenorten stieg das Hochwasser am Morgen um 1,20 Meter über Normal.

    Foto: Carsten Rehder
  • Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie prognostizierte bis zum Mittag an der gesamten Küste Wasserstände von 1,20 bis 1,50 Meter über Normal.

    Foto: Carsten Rehder
  • Die Fährverbindungen der Weißen Flotte in Warnemünde - Hohe Düne und die Verbindung zwischen Rügen und Hiddensee wurden wegen des Sturmes zeitweise eingestellt. Im Lauf der Nacht auf Mittwoch nahm der Sturm deutlich ab. Windböen gebe es nur noch an den Küsten.

    Foto: Carsten Rehder
  • Die Sturmflutwarnung für die Ostsee werde im Laufes des Tages voraussichtlich aufgehoben, sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD).

    Foto: Carsten Rehder
  • Graupelschauer in Leipzig: Das neue Jahr beginnt in Nordsachsen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt.

    Foto: Sebastian Willnow
  • In Hamburg musste die Feuerwehr zwei große umgefallene Bäume mit einem Kran von der Straße heben, wie ein Feuerwehrsprecher in der Nacht auf Mittwoch sagte. Sie hatten unter anderem mehrere Autos beschädigt. Zudem holten Einsatzkräfte einen Baum aus einer Stromleitung. An einem achtstöckigen Haus in der Hafencity musste die Feuerwehr ein Baugerüst samt Schutzplane sichern.

    Foto: citynewstv

Steigende Temperaturen am Wochenende

Ein Hoch über dem Atlantik bringt am Samstag wärmere Temperaturen nach Westeuropa. Im Münsterland werden Temperaturen bis neun Grad erreicht. Ansonsten habe das Wetter am Samstag jedoch "nichts Schönes" zu bieten: Es bleibt nass und grau. Weil sich das kräftige Hoch kaum von der Stelle bewegt, sehen auch die Aussichten für Sonntag nicht besser aus. Die Regenfälle lassen zwar etwas nach, es bleibt allerdings ungemütlich. 

Schnee im Sauerland

Wer dennoch nicht auf Schnee verzichten und den Schlitten aus dem Keller holen möchte, muss einige Höhenmeter überwinden. Im Sauerland und im Rothaargebirge gibt es wohl Schnee - allerdings nur in Gipfellagen.

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Transparent am Dom
Ein riesiges Transparent hatten Unbekannte passend zum Wochenmarkt am Dom-Gerüst befestigt.
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