Wetterprognose für das Münsterland
Auf das "Stürmchen" folgt die Sonne

Münster -

Viele Wolken, wenig Sonne: Das Wetter im Münsterland war im Januar bislang wenig freundlich. Das ändert sich am Wochenende, zuvor wird es aber noch mal ungemütlich.

Mittwoch, 16.01.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 16.01.2019, 13:03 Uhr
Wetterprognose für das Münsterland: Auf das "Stürmchen" folgt die Sonne
Nach wechselhaftem Wetter am Donnerstag wird es am Wochenende im Münsterland sonnig, aber kalt. In der Nacht ist mit Frost zu rechnen. Foto: dpa

Erst Schmuddelwetter, dann lang ersehnter Sonnenschein: Am Wochenende soll es im Münsterland zwar kalt, aber sonnig werden. Zuvor wird es noch mal ungemütlich. Am Donnerstag erreicht „ein leichtes Stürmchen” die Region, sagt Diplom-Meteorologe Jürgen Schmidt vom Dienstleister „Wetterkontor”. Es wird nasskalt und windig. Die Menschen im Münsterland müssen sich auf Schnee, Graupel und Gewitter einstellen.

„Das kann mit Böen von bis zu 60 oder 70 Kilometer verbunden sein”, sagt Schmidt. Er empfiehlt Autofahrern, auf den Straßen aufzupassen. Die Temperatur liegt bei maximal sechs Grad, zum Abend wird es kälter.

Wetterkapriolen in Deutschland im Januar

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  • Duisburg: Eisstücke einer Pfütze liegen auf einem Feldweg in Duisburg.

    Foto: Martin Gerten
  • Potsdam: Eine Frau füttert Vögel am östlich des Zentrums liegenden Tiefen See.

    Foto: Christoph Soeder
  • Berlin: Passanten gehen auf dem Messegelände in Berlin über eine verschneite Wiese.

    Foto: Ralf Hirschberger
  • Dörnberg: Eine Frau steht auf dem Dörnberg auf einem der Helfensteine und blickt über die winterliche Landschaft.

    Foto: Uwe Zucchi
  • Torfhaus: Wintersportler mit Langklaufskiern sind im Sonnenaufgang auf dem Goetheweg am Torfhausmoor unterwegs. Schnee und sonniges Wetter locken zahlreiche Wintersportler in den Harz.

    Foto: Swen Pförtner
  • Oderbrück: Wintersportler auf Langlaufskiern sind auf einer eine Loipe. Wetter-Experten sagen: In den nächsten Tagen wird es in Deutschland eisig kalt.

    Foto: Swen Pförtner
  • Mit Raureif bedeckt sind am Morgen die Baumwipfel eines Waldes am Trepliner See. Das Thermometer zeigte am Sonntagmorgen im Osten von Brandenburg minus neun Grad Celsius an.

    Foto: Patrick Pleul
  • Lebus: Wasservögel fliegen am Ufer des deutsch-polnischen Grenzflusses Oder.

    Foto: Patrick Pleul
  • Bei sonnigem und kaltem Winterwetter geht ein Pärchen mit seinem Hund über die gefrorenen Hochweiden des Dörnberg spazieren.

    Foto: Uwe Zucchi
  • Sonnenschein, Schneemassen - Ein Skifahrer fährt über eine Piste in Garmisch-Partenkirchen.

    Foto: Angelika Warmuth
  • Regenschirme sind in Münster in den letzten Tag ein gerngesehener Begleiter.

    Foto: Oliver Werner
  • Traunstein: Helfer des DLRG versuchen Schnee von einem Hausdach zu räumen.

    Foto: Bastian Glückselig
  • In NRW hingegen hatte Schnee bis jetzt keine Chance.

    Foto: Friso Gentsch
  • In Bielefeld war es in den vergangenen Tagen eher nebelig.

    Foto: Friso Gentsch
  • In Kaufbeuren in Bayern hängen glitzern diese Eiszapfen im Sonnenschein.

    Foto: Karl-Josef Hildenbrand
  • Stürmisch und Regnerisch ist es am Ostseestrand in Zingst, Mecklenburg-Vorpommern.

    Foto: Bernd Wüstneck
  • Niedersachsen: Unbeeindruckt von einer Vogelscheuche verweilen Schwäne auf einem Feld in der südlichen Region Hannover.

    Foto: Julian Stratenschulte
  • Eine Schneefräse befreit einen Fußweg vom Schnee in Obermaiselstein, Bayern.

    Foto: Karl-Josef Hildenbrand
  • Bayern, Marktoberdorf: Ein Auto fährt auf glatter Fahrbahn. Viele Menschen in Bayern, Österreich und der Schweiz hoffen auf ein Ende der Schneefälle und damit eine Entspannung der Gefahrenlage.

    Foto: Karl-Josef Hildenbrand
  • Bayern, Grabenstätt: Ein Graureiher steht im wehenden Schnee auf der Suche nach Futter auf einem Feld.

    Foto: Lino Mirgeler
  • Sachsen-Anhalt, Königshütte: Wasser stürzt über die Kaskaden des Königshütter Wasserfalls, um danach in die nahe gelegene Kalte Bode zu fließen.

    Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
  • Bayern, Balderschwang: Schnee ist in den Wellnessbereich des Hotel Hubertus nach einem Lawinenabgang durch die Fensterfront eingedrungen. Die Lawine mit einer Breite von 300 Metern drückte Fenster des Hotels ein, wodurch Schnee ins Innere gelangte.

    Foto: Benjamin Liss
  • Niedersachsen, Dinklage: Ein Auto fährt während des Sonnenuntergangs eine Landstraße entlang.

    Foto: Mohssen Assanimoghaddam
  • Sachsen, Chemnitz: Durch das Tauwetter führt die Chemnitz Hochwasser. Plusgrade und Regen haben einige Flüsse in Sachsen anschwellen lassen. Örtlich gibt es Sperrungen wegen Überflutung, teilweise entspannt sich die Lage bereits.

    Foto: Harry Härtel
  • Spaziergänger sind bei strahlendem Sonnenschein und winterlichen Temperaturen am Ostseestrand in der Lübecker Bucht bei Travemünde unterwegs.

    Foto: Christian Charisius

Nach dem wechselhaften Wetter am Donnerstag wird es ab Freitag freundlicher. Die Temperaturen rutschen zwar auf unter fünf Grad, kündigt Schmidt an: „Aber die Chancen auf Sonnenschein steigen.” Hochdruckgebiet Brigida zieht nach Mitteleuropa und soll bereits ab  Freitagmittag für trocken-kaltes Wetter sorgen, auf das sich die Menschen in der Region auch in den kommenden Tagen einstellen können. „Am Wochenende ist es auf jeden Fall gesichert”, sagt Schmidt.

Während tagsüber mit Sonnenschein zu rechnen ist, wird es nachts frostig. Die Temperaturen könnten auf bis zu minus fünf Grad sinken. „Den Nachtfrost hatten wir zuletzt nicht”, sagt Schmidt. Auch die Sonne ließ sich im Januar bislang selten blicken. Das ändert sich ab Freitag.

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