Missbrauchsskandal
Bistum Münster: Weiterer Priester in Verdacht

Münster -

Im Bistum Münster sind weitere Vorwürfe gegen einen Priester wegen sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Drei anonyme Briefeschreiber haben einen inzwischen verstorbenen Geistlichen belastet. Das hat die Bischöfliche Pressestelle mitgeteilt.

Dienstag, 12.03.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 12.03.2019, 11:15 Uhr
Missbrauchsskandal: Bistum Münster: Weiterer Priester in Verdacht
Ein weiterer Missbrauchsfall erschüttert das Bistum Münster. Foto: dpa

Die gleichlautenden Briefe gingen danach an die Pfarreien Issum-Sevelen, Kevelaer-Winnekendonk und Kranenburg-Frasselt. Unter anderem an diesen drei Standorten war der Priester eingesetzt.

„Den Schreiben waren Fotos beigefügt, die zeigen, dass am Grab des Priesters Hinweisblätter auf den Missbrauch angebracht wurden“, erklärte die Pressestelle weiter.

Weder zu Lebzeiten des Geistlichen habe es Hinweise gegeben, noch fänden sich in seiner Personalakte Verweise auf einen sexuellen Missbrauch. Es hätten sich inzwischen aber Betroffene gemeldet.

Der Beschuldigte wurde 1961 zum Priester geweiht. Er war in Werne, Emmerich, Issum, Altahlen, Nordkirchen, Kevelaer und Kranenburg eingesetzt. 1993 trat er in den Ruhestand.

Sollte es weitere Betroffene geben, bittet das Bischöfliche Generalvikariat diese, sich bei den Ansprechpartnern für Verfahren bei Fällen sexuellen Missbrauchs zu melden. Diese sind: Bernadette Böcker-Kock (0151-63404738) und Bardo Schaffner (0151-43816695).

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