Nach Burn-out „vom Hirt‘ zum Wirt“
Ex-Pastor Michel Malcin startet per Doppeldecker ins neue Leben

Münsterland -

Irgendwann war es einfach so weit. ­ Burn-out: Pfarrer Michel Malcin konnte nicht mehr. „Ich kannte Gott und die Welt – aber mich selbst nicht.“ Malcin stieg aus, machte eine Therapie, kümmerte sich ausnahmsweise mal um sich selbst. Dann wagte er einen Neustart – mit einem zum Café umgebauten Doppeldecker-Bus. Von Gunnar A. Pier
Sonntag, 21.04.2019, 13:30 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.04.2019, 13:30 Uhr
Willkommen in den 60ern:Michel Malcin auf dem Oberdeck seines rollenden Cafés. Der 39-Jährige hat einen alten Bus zur neuen beruflichen Heimat gemacht.
Willkommen in den 60ern:Michel Malcin auf dem Oberdeck seines rollenden Cafés. Der 39-Jährige hat einen alten Bus zur neuen beruflichen Heimat gemacht. Foto: Gunnar A. Pier
Es regnet an diesem Mittwoch in Ibbenbüren. Ja, es schüttet, doch beim Schritt durch die hintere Tür in den alten Doppeldecker-Bus auf dem Neumarkt bleibt alles Schlechte draußen. Die heimelige Atmosphäre, die ulkig-kitschige Gemütlichkeit nimmt den Besucher sofort ein.
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Dicht an dicht stehen die Reisebusse, die die Weihnachtsmarktgäste nach Münster gebracht haben, am Samstagmittag auf dem Parkplatz vor dem Schloss.
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