Falsche Polizisten
80-Jähriger aus Dülmen wurde Opfer von Betrügern

Dülmen -

Betrüger haben am Dienstag einen 80-jährigen Mann aus Dülmen um mehrere tausend Euro betrogen. In den vergangenen Tagen gab es laut Angaben der Polizei weitere Betrugsversuche in der Region.

Donnerstag, 16.05.2019, 12:01 Uhr aktualisiert: 16.05.2019, 12:46 Uhr
Falsche Polizisten: 80-Jähriger aus Dülmen wurde Opfer von Betrügern
Foto: colourbox.de (Symbolbild)

Wie die Polizei am Donnerstag berichtet, erhielt der Senior einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten mit dem Namen Fischer. Dieser veranlasste ihn, das Geld bei seiner Bank abzuholen, weil es sich dabei um Falschgeld handele. Später deponierte er das Geld nach Anweisung auf einem Reifen eines vor seinem Haus abgestellten Autos. Hier sollte das Geld abgeholt und auf die Echtheit überprüft werden.

Kurze Zeit später beobachtete der Senior, dass ein Mann (ca. 35-43 Jahre alt, ca. 180 cm groß, dunkle Haare, schlacksige Statur) das Geld abholte. Der Abholer war mit einer schwarzgrauen Jeans und einer graubraunen Windjacke bekleidet. Auf dem Kopf trug er eine schwarze Kappe, die er tief ins Gesicht gezogen hatte. Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten sich bei der Polizei in Dülmen, Tel. 02594/7930, zu melden.

Weitere Betrugsfälle in der Region

Weiterhin weist die Polizei darauf hin, dass in den vergangenen Tagen wieder vermehrt gleichgelagerte Anrufe gemeldet wurden. So kam es im Verlauf des Mittwochs zu insgesamt acht angezeigten Betrugsversuchen im Bereich des Stadtgebietes von Dülmen. Die Anrufer gaben sich hier als Polizeibeamte aus. Am Donnerstag wurden bis zum Mittag mehrere Anrufe im Stadtgebiet von Lüdinghausen gemeldet. Hier gaben die Anrufer sich als Enkel aus, der dringend Geld benötige.

Die Polizei warnt:

"Falls Sie einen solchen Anruf erhalten, beenden sie das Gespräch und verständigen Sie unverzüglich über 110 die Polizei. Falls möglich, notieren sie die Rufnummer, die sie anruft. Generell sollten Sie keiner unbekannten Person Auskünfte über ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten geben. Lassen Sie keine unbekannten Personen in ihre Wohnung/Haus. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen."

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6616442?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F
Giulia Wahn beim ESC: „Platz 20 war Hauptgewinn“
Beim ESC landete der für San Marino startende Sänger Serhat (l.) auf Platz 20. Dennoch gab es für ihn und seine münsterische Background-Sängerin Giulia Wahn (hinten rechts) Grund zum Jubeln.
Nachrichten-Ticker