Bewegung an den Zapfsäulen
Kräftiger Spritpreis-Anstieg vor dem Brückentag

Münster/Hamburg -

Vor dem langen Himmelfahrts-Wochenende müssen die Autofahrer an der Tankstelle ziemlich tief in die Tasche greifen. Die Preise für die verschiedenen Spritsorten sind in den vergangenen Wochen und Monaten immer weiter gestiegen und haben eine Woche vor dem Feiertag kurzzeitig einen Höchststand erreicht.

Montag, 27.05.2019, 14:12 Uhr aktualisiert: 27.05.2019, 16:12 Uhr
Bewegung an den Zapfsäulen: Kräftiger Spritpreis-Anstieg vor dem Brückentag
Foto: dpa

Am Montag sind die Preise wieder leicht auf dem Rückzug, aber mit 1,52 €  für einen Liter Superbenzin E10 und 1,31 €  für Diesel im bundesweiten Durchschnitt sind sie noch immer so hoch wie zuletzt im vergangenen Herbst.

Im Münsterland etwas günstiger

Im Münsterland liegen die Durchschnittspreise allerdings nach Erhebungen unserer Zeitung im Schnitt drei bis vier Cent unter den deutschlandweiten Werten. Außerdem gilt an vielen Tankstellen in der Region nach wie vor: Wer morgens tankt zahlt bis zu fünf Cent mehr als am frühen Abend.

Ingesamt hat sich Diesel hat seit Jahresbeginn um rund sieben Cent je Liter verteuert, Superbenzin sogar um 22 Cent. Beim Heizöl kletterten die Preise von 64 auf 72 €  für 100 Liter (bei Abnahme von 3000 Litern, inkl. MwSt), ein ähnlicher Anstieg wie beim Diesel.

Vor allem Superbenzin teurer

Vor allem der starke Anstieg der Preise für Superbenzin beunruhigt den Autofahrer-Club ADAC. „Der anhaltende Anstieg der Verbraucherpreise ist kritisch zu sehen“, teilte der ADAC mit. „Tanken ist derzeit zu teuer.“ Vor allem der Rohölpreis hat die Energiepreise in die Höhe getrieben, stellt der Energiepreismonitor der Europäischen Klimastiftung fest.

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