Land entscheidet über Bahnstrecken
Neues Leben auf alten Linien

Düsseldorf -

Die Wiederbelebung zweier Bahnstrecken in Westfalen kann in dieser Woche die letzte politische Hürde nehmen. Sowohl für die Westfälische Landeseisenbahn (WLE) zwischen Münster und Sendenhorst als auch für die Teutoburger Wald Eisenbahn (TWE) von Harsewinkel über Gütersloh nach Verl befürwortet Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) die Aufnahme in den ÖPNV-Bedarfsplan sowie den ÖPNV-Finanzierungsplan des Landes.

Freitag, 28.06.2019, 21:16 Uhr
Symbolbild
Symbolbild Foto: Jürgen Brockamp

Eine entsprechende Entscheidungsvorlage hat er am Freitag dem Verkehrsausschuss des Landtags übersandt, der am Mittwoch dafür grünes Licht geben soll. Auf beiden Strecken sollen Züge mit alternativen Antrieben fahren, heißt es in dem Papier, das dieser Zeitung vorliegt.

Beide Projekte weisen nach Berechnungen von Verkehrsministerium und dem Zweckverband Nahverkehr Lippe (NWL) ein eindeutig positives Kosten-Nutzen-Verhältnis aus.

Für die eingleisige 21 Kilometer lange WLE-Strecke prognostiziert der Zweckverband NWL für 2030 eine Auslastung von rund 10 000 Fahrgästen. 2300 davon sollen vom Auto auf das neue Bahnangebot umsteigen. Das Land geht wegen einer wachsenden Nachfrage sowie eines Vorteils der Züge gegenüber verspäteten Bussen von so hohen Zahlen aus, heißt es in der Vorlage des Ministeriums. Drei Bahnhöfe und vier Haltepunkte sollen dafür neu entstehen. Alle 20 Minuten soll die Bahn zwischen Münster und dem Ortsteil Wolbeck rollen, zweimal in der Stunde zwischen Wolbeck und Sendenhorst.

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