Nachwuchs im Zoo
Tiger-Drillinge testen die Nerven ihres Vaters

Münster/Rheine/Osnabrück -

Familienzusammenführung im Naturzoo Rheine: Die im Januar geborenen Tiger-Drillinge haben jetzt erstmals ihren Vater beschnuppert. Der erste Kontakt hatte es in sich.

Sonntag, 21.07.2019, 14:21 Uhr aktualisiert: 21.07.2019, 15:21 Uhr
Die Sensation des Jahres - Dreifacher Tiger-Nachwuchs im NaturZoo Rheine
Die Sensation des Jahres - Dreifacher Tiger-Nachwuchs im NaturZoo Rheine Foto: Eva Bruns / NaturZoo Rheine

Die Jungenaufzucht bei Tigern ist Muttersache. Deshalb waren die Jungen „Tipah“, „Zuma“ und „Leopold“ für ein halbes Jahr von ihrem Vater „Kabus“ getrennt. Allerdings bestand die ganze Zeit Kontakt zwischen den Tigern durch ein Trenngitter, wo sich das „Geschehen der anderen Seite“ immer beobachten ließ. Da die 5 Tiger durchweg ein positives Verhalten zueinander hatten, wurde jetzt die Familie zusammengeführt.

Anders als erwartet zeigten sich die Drillinge beim ersten Zusammentreffen absolut furchtlos und begrüßten ihren Vater sofort. Sie forderten ihn zum Spielen auf und tobten mit ihm durch das Gehege, bis die drei ihm zu aufdringlich wurden. Nach einer Zurechtweisung und einer kurzen Pause der Halbstarken, kam es zu weiteren spielerischen Attacken. Nachdem sich die Lage nach einer Stunde beruhigt hatte und die Tiger Familie entspannter war, konnten die Tierpfleger beruhigt ihrer Routinearbeit nachgehen.

Tierisch süßer Nachwuchs

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  • Monat für Monat freuen sich die Zoos in der Umgebung über neue Bewohner. Hier erfahrt Ihr, welche süßen Tier-Babys/Frischlinge Ihr bei Eurem nächsten Zoo-Ausflug besuchen könnt.

    Foto: Eva Bruns / NaturZoo Rheine
  • Präriehunde

    Mini-Buddler im Einsatz - Seit der Präriehund-Nachwuchs die Nester Ende bis Mitte Juni im NaturZoo Rheine verlassen hat, verschönern die 10 Mini-Buddler ihre Anlage nach eigenem Geschmack. Ein kleines Loch hier, ein neuer Gang dort. Und überall müssen sie die Stupsnase hineinstecken und jeden Felsen waghalsig erklettern.

    Foto: Eva Bruns / NaturZoo Rheine
  • Zebra Junges

    „Jahr der Streifen“ im NaturZoo Rheine - Nachdem im Januar die Tiger Drillinge das Licht der Welt erblickten, wurde am 18. April ein weiterer gestreifter Nachwuchs geboren. Das Zebra-Fohlen „Noah“ ist der erste Nachwuchs für die Mutter „Jule“ und hat sich schon jetzt im Zoo eingelebt.

    Foto: Eva Bruns / NaturZoo Rheine
  • Vikunja

    Ein junges Vikunja tappt seit kurzem im Zoo Osnabrück hinter seiner Mutter her und sorgt für Entzücken bei den Besuchern. Seit dem 21.6. gibt es den flauschigen Bewohner im Südamerika-Areal zu sehen. Die Vikunjas gehören übrigens zur Familie der Kamele und ähneln optisch den Alpakas.

    Foto: Zoo Osnabrück
  • Erdmännchen

    Zahlreichen Nachwuchs bekamen auch die Erdmännchen dieses Jahr im Allwetter Zoo Münster. Die Kleinen waren immer in der wärmenden und schützenden Nähe der Mutter und verschliefen die ersten drei Tage nach ihrer Geburt. Und war die Mutter mal nicht in der Nähe, übernahmen die Geschwister diese Rolle.

    Foto: Allwetter Zoo Münster
  • Totenkopfäffchen

    Der kleine Totenkopfaffe ist immer auf dem Rücken mit unterwegs und klammert sich dabei fest mit Armen, Beinen und Schwanz an den Bauch seiner Trägerin. Zwischen Mai und Juni kamen 5 neue Jungtiere im Zoo Osnabrück auf die Welt.

    Foto: Zoo Osnabrück
  • Humboldt-Pinguine

    Die Humboldt-Pinguine sind los. Zwischen Februar und Mai sind sowohl im NaturZoo Rheine als auch im Osnabrücker Zoo neue Küken geschlüpft. Ja,  Pinguine schlüpfen - aus Eiern.

    Foto: Zoo Osnabrück
  • Stachelschweine

    Stacheliger Nachwuchs im Osnabrücker Zoo - Gleich doppelte Arbeit wartete auf das Stachelschwein-Weibchen, denn Anfang April brachte es gleich zwei Jungtiere zur Welt. Die beiden hören auf die Namen „Mikado“ und „Mahjong“ und sind trotz stacheligem Fell so süß - seht selbst.

    Foto: Zoo Osnabrück
  • Schwarzweiße Varis

    Die Lemuren Madagaskars sind mittlerweile durch Rodung in ihrem Lebensraum stark zurückgedrängt worden. Umso größer ist die Freude im Allwetter Zoo Münster darüber, dass Vari-Muttertier „Maria Letizia“ am 27.05. Drillinge zur Welt brachte.

    Foto: Allwetter Zoo Münster
  • Dschelada

    Dieser kleine Dschelada auch Brustpavian genannt, kam Mitte Mai im NaturZoo Rheine zur Welt und verdreht den Zoo Besuchern derzeit den Kopf. Dscheladas sind durch menschliche Einflüsse in ihrem Herkunftsgebiet bedroht.

    Foto: Eva Bruns / NaturZoo Rheine
  • Polarfüchse 

    Besonders viel zu tun hat derzeit Polarfuchsweibchen Lisa, denn Anfang Mai brachte sie insgesamt 10 Jungtiere zur Welt. Besucher können im Zoo Osnabrück einen regelrechten Kindergarten bei den Polarfüchsen beobachten.

    Foto: Zoo Osnabrück
  • Elefanten Junges

    Außerdem hat der Osnabrücker Zoo ein Elefantenjungtier Minh-Tan. Der kleine Bulle ist zwar am 4.7. „schon“ 2 Jahre alt geworden, aber ist immer noch sehr deutlich als „Kind“ zu erkennen.

    Foto: Zoo Osnabrück
  • Prezewalski Pferde

    Im Mai brachten die Przewalski Stuten „Pangolia“ und „Viola“ vom Allwetter Zoo Münster sowohl eine Stute als auch einen Hengst zur Welt. Die zweifache Geburt ist für den Allwetterzoo ein besonderer Grund zur Freude, denn die letzten freilebenden Przewalski Pferde wurden 1969 in der Mongolei gesehen.

    Foto: Allwetter Zoo Münster
  • Rentier

    Der Osnabrücker Zoo bekam am 1.5. und  12.5. zwei neue Junge im nordischen Tierwelt „Kajanaland“. Eins der beiden wurde von den Tierpflegern auf den Namen „Nala“ getauft.

    Foto: Zoo Osnabrück

Wie das Verhalten zwischen den Tigern in Zukunft aussehen wird, ist noch unklar. Sie werden stets beobachtet - zur Fütterung und über Nacht müssen die Tiere ohnehin separat gehalten werden. Sicher ist, dass die Zusammenführung der Familie positive Entwicklungsimpulse gegeben hat und wir weiterhin gespannt bleiben dürfen, wie sich ihr Verhältnis entwickeln wird.

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