Schwarze Rauchsäule über Ahlen
Großbrand im Spielzeuglager

Ahlen -

Weithin sichtbar war am Dienstagnachmittag die tiefschwarze Rauchwolke über der Stadt: Beim Großbrand im Außenlager der Spielzeuggeschäfts „Rappelkiste“ ist ein Millionenschaden entstanden. Die Einsatzkräfte sind auch am Mittwochmorgen noch vor Ort.

Dienstag, 06.08.2019, 15:34 Uhr aktualisiert: 07.08.2019, 09:35 Uhr
Schwarze Rauchsäule über Ahlen: Großbrand im Spielzeuglager
Foto: Christian Wolff

Die zwölf Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt der Feuermeldung noch im Gebäude befanden, konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben. Die Feuerwehr hatte mit der starken Rauchentwicklung zu kämpfen, die nicht nur das Vorgehen im Inneren des Gebäudes schier unmöglich machte, sondern auch den Außenangriff erschwerte.

Sämtliche Löschzuge im Stadtgebiet waren im Vollalarm, Unterstützung kam später auch aus Beckum und Sendenhorst. Aufgrund des beißenden Gestanks wurden Anwohner gebeten, sicherheitshalber Fenster und Türen geschlossen zu halten. Laut Warnapp „Nina“ könnten gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Brandrauch nicht ausgeschlossen werden. Daher sollten auch Klima- und Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden, heißt es in der Warnung weiter.

Lagerhalle des Spielzeughandels Rappelkiste brennt

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  • Weithin sichtbar war am Dienstagnachmittag die tiefschwarze Rauchwolke über der Stadt Ahlen.

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  • Beim Großbrand im Außenlager der Spielzeuggeschäfts „Rappelkiste“ ist ein Millionenschaden entstanden.

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  • Anwohner sollten nach Angaben der Feuerwehr Fenster und Türen geschlossen halten.

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  • Die zwölf Mitarbeiter, die sich zum Zeitpunkt der Feuermeldung noch im Gebäude befanden, konnten sich rechtzeitig ins Freie begeben.

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  • Die Feuerwehr hatte mit der starken Rauchentwicklung zu kämpfen, die nicht nur das Vorgehen im Inneren des Gebäudes schier unmöglich machte, sondern auch den Außenangriff erschwerte.

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Als um 14.55 Uhr die erste automatische Brandmeldung bei der Hauptwache am Konrad-Adenauer-Ring eintraf, hatte die „Rappelkiste“-Belegschaft an der Ger­steinstraße noch gar nichts von einem Feuer bemerkt. „Alarm Ausgang 1“ lautete die unscheinbare Meldung, die einen Kollegen zur genaueren Überprüfung zwang. Minuten später, berichtete der Mitarbeiter später der Polizei, habe er nur noch Rauch gesehen und die sofortige Räumung des Gebäudes veranlasst. Um 15.05 Uhr wurde erstmals nachalarmiert. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Kräfte der Feuerwehr schon unterwegs und standen beim Eintreffen einer großen Rauchwolke gegenüber.

Millionenschaden: Großbrand in Ahlener Spielzeug-Lagerhalle

Innerhalb einer halben Stunde wurden 85 Einsatzkräfte ins Industriegebiet Ost beordert, die an technischen Geräten alles aufwarteten, was vor Ort verfügbar ist. „Die Wasserversorgung wird über Hydranten und einen nahen Löschteich sichergestellt“, sagte Einsatzleiter Christoph Faust. „Heute ist auch die Premiere für unser eigenes Schneidlöschgerät ,Cobra‘. Außerdem haben wir neben dem üblichen Löschangriff per Schlauch einen Wasserwerfer und die Drehleiter in Bereitstellung.“ Das zahlte sich aus, denn nur wenige Minuten nach dem Eintreffen weiterer Löschfahrzeuge zündete das Feuer durch: Die benachbarte Anlieferungshalle stand anschließend ebenfalls in Vollbrand. Das Verwaltungsgebäude wurde ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen.

Großbrand am 6. August 20019 in Ahlen

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