Kritisierter Transport
Erneuter Protest gegen Uranhexafluorid

Münsterland -

An 13 Orten allein im Münsterland haben am Montag Atomkraftgegner gegen Uran-Transporte nach Russland demonstriert.

Montag, 09.12.2019, 19:08 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 20:57 Uhr
Kritisierter Transport: Erneuter Protest gegen Uranhexafluorid
Ein Zug mit abgereichertem Uran von der Urananreicherungsanlage Gronau auf dem Weg nach Russland. (Archiv-Foto) Foto: Guido Kratzke

An 13 verschiedenen Orten im Münsterland haben Atomkraftgegner am Montagmorgen gegen den Transport von abgereichertem Uranhexafluorid von der Urananreicherungs­anlage (UAA) Gronau zur Atomanlage Novouralsk in Russland demonstriert. Die Demonstranten forderten einen umfassenden ­Exportstopp für Uran aus Gronau und Brennelemente aus Lingen.

Die Bundesregierung müsse verhindern, dass das Unternehmen „Urenco“ mehrere Tausend Tonnen dieses Materials nach Russland exportiere, sagten sie in Gronau. In Münster erklärte Matthias Eickhoff, Vertreter der Initiative „Sofa“ (Sofortiger Atomausstieg), dass nicht geklärt sei, was mit dem Material passiert.

Er fordert: „Egal, ob es unbequem ist, oder wie hoch die Kosten sind – der Müll muss in Deutschland verbleiben.“ In Ochtrup verteilten vier Atomkraft­gegner von den Bündnis-Grünen Flyer gegen den Transport. „Wir verteilen in erster Linie Infos und wollen sensibilisieren“, erklärte Alexandra Schoo.

Urantransport von Gronau nach Russland

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