Gerichtsverfahren nach Messerattacke in Mettingen
Beschuldigter gilt als gefährlich, aber schuldunfähig

Mettingen -

Gegen einen mutmaßlichen Täter, der im August eine Frau in Mettingen mit einem Messer verletzt haben soll, wird es kein Strafverfahren geben. Da die Staatsanwaltschaft Münster derzeit davon ausgeht, dass der 29-jährige Mettinger zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war, hat sie vielmehr eine Antragsschrift im Sicherungsverfahren erhoben, wie sie am Dienstag mitteilte.  Von Oliver Langemeyer
Dienstag, 14.01.2020, 15:17 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 14.01.2020, 15:17 Uhr
Die Messerattacke hatte im August des vergangenen Jahres an der Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe des Friedhofs für einiges Aufsehen gesorgt.
Die Messerattacke hatte im August des vergangenen Jahres an der Bahnhofstraße in unmittelbarer Nähe des Friedhofs für einiges Aufsehen gesorgt. Foto: Heinrich Weßling
Der Beschuldigte muss sich demnach wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Ein Sicherungsverfahren bedeutet, dass der Mann nicht wie im sonst üblichen Strafverfahren zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden kann.
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