„Twittergewitter“ der Feuerwehren
Trauerminute für Feuerwehrmann: Gedenken in 49 Städten

Lienen/Ingolstadt -

Feuerwehrleute aus ganz Deutschland haben am Dienstagmorgen eine Gedenkminute für den in Lienen gestorbenen Feuerwehrmann eingelegt. Unterdessen gehen die Ermittlungen der Polizei weiter.

Dienstag, 11.02.2020, 16:27 Uhr aktualisiert: 11.02.2020, 22:02 Uhr
Auch in dem mehr als 500 Kilo
Auch in dem mehr als 500 Kilometer von Lienen entfernten Ingolstadt legen 25 Feuerwehrleute eine Gedenkminute für ihren nach einer Explosion gestorbenen Kameraden ein. Foto: Feuerwehr Ingolstadt

Es ist 8 Uhr in Ingolstadt: 25 Menschen bilden in der Wache der ­Berufsfeuerwehr einen Kreis. Sie halten fünf Minuten ­inne– zum Gedenken an den in Lienen gestorbenen Feuerwehrmann (19), der nach einer Explosion in einem Wohnhaus verschüttet wurde. Die eingerichtete Mordkommission geht von einer vorsätzlich herbeigeführten Explosion aus.

Ingolstadt ist eine von 49 Berufsfeuerwehren, die am Dienstag Gedenkminuten für den Lienener Feuerwehrmann einlegen. Anschließend beteiligen sich die Wehren an der Aktion „Twittergewitter“.

Beim „Twittergewitter“ berichten Feuerwehren über ihren Alltag. Viele Einsätze sind immer auch mit Risiken verbunden. „Bei der Gedenkminute haben wir natürlich auch an die Gefahren gedacht, in die sich Feuerwehrleute begeben“, sagt Thomas Schimmer, Sprecher der Feuerwehr Ingolstadt. Es sei selbstverständlich, sich an dem Gedenken zu beteiligen. „Die Feuerwehr ist schließlich eine Familie.“

Explosion in Lienener Wohnhaus

1/58
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat
  • Foto: Jens Keblat

„Wir sind in Gedanken bei seinen Angehörigen“

Auch in der Feuerwache im sächsischen Bautzen kehrt um 8 Uhr Ruhe ein, als sich acht Kameraden zur Gedenkminute versammeln. „Das ist auch ein Zeichen der Anerkennung für den Feuerwehrmann aus Lienen. Wir sind in Gedanken bei seinen Angehörigen“, sagt der Bautzener Feuerwehrsprecher Paul Stübner.

Die Feuerwehr Münster beteiligt sich als einzige Feuerwehr im Münsterland an dem „Twittergewitter“ und löst um 8 Uhr bei Twitter die erste Nachricht zum Gedenken an den gestorbenen Feuerwehrmann aus, weitere Feuerwehren von Duisburg bis Berlin folgen. „Jeder von uns hat an ihn gedacht. Das trifft uns alle“, sagt Jörg Rosenkranz, Sprecher der Feuerwehr Münster.

Polizei setzt Ermittlungen in Lienen fort

Unterdessen setzt die Polizei in Lienen die Ermittlungen mit Zeugenbefragungen fort. Auch das Technische Hilfswerk ist im Einsatz. Der Feuerwehrmann aus Lienen ist am Samstag nach einer Gasexplosion ums Leben gekommen. Nach ersten Ermittlungen trat aus einer im Keller vorsätzlich platzierten Flasche Gas aus.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7253742?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F
Rechtsanwalt aus Münster: „Windenergie-Ausbau verfassungswidrig“
Norbert Große Hündfeld hält den Ausbau der Windenergie für verfassungswidrig, hier das
Nachrichten-Ticker