Henriette Lersch-Krotoszinski verabschiedet
Über 40 Jahre an der Fachhochschule Münster

Havixbeck/Münster -

Über 40 Jahre arbeitete Henriette Lersch-Krotoszinski aus Havixbeck an der Fachhochschule Münster. Jetzt wurde die Sicherheitsingenieurin in den Ruhestand verabschiedet.

Donnerstag, 27.02.2020, 06:00 Uhr
Der Kanzler der FH Münster, Guido Brebaum, verabschiedete Henriette Lersch-Krotoszinski in den Ruhestand.
Der Kanzler der FH Münster, Guido Brebaum, verabschiedete Henriette Lersch-Krotoszinski in den Ruhestand. Foto: FH Münster

Geht es an der FH Münster um Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, führt kein Weg vorbei an Henriette Lersch-Krotoszinski. Kein Wunder, ist die Havixbeckerin doch diejenige, die diesen Arbeitsbereich von Anfang mit aufgebaut hat.

Seit über 40 Jahren ist die ausgebildete Chemielaborantin mit der FH Münster verbunden: Nach dem Studium am Fachbereich Chemieingenieurwesen begann „Fräulein Lersch“ zunächst im Labor für Lebensmittelchemie am Fachbereich Ökotrophologie – Facility Management zu arbeiten, wo sie sich auf eine für einen „Chemieingenieur“ ausgeschriebene Stelle beworben hatte, wie Dezernent Matthias Dieler aus der Personalakte zitierte.

Nach 15 Jahren wagte Lersch-Krotoszinski innerhalb der FH Münster noch einmal einen Neuanfang als Sicherheitsingenieurin. Sie wurde Gefahrstoffbeauftragte der Hochschule und war verantwortlich für das zentrale Chemikalienlager und die Abfallentsorgung. Nebenbei absolvierte sie eine Ausbildung als Fachkraft für Arbeitsschutz. In dieser Funktion hat sie im Dezernat Gebäudemanagement den Bereich Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz mit aufgebaut.

„Sie haben als tatkräftige Verteidigerin der Schutzmaßnahmen und -vorschriften nachhaltig zu unserer aller Sicherheit beigetragen“, bedankte sich der Leiter des Dezernats für Gebäudemanagement bei seiner Mitarbeiterin für ihr langjähriges Engagement. Als Beispiel nannte Dieler den Brand im Labor für angewandte Chemie in Steinfurt im Jahr 2003. „Die von Ihnen und Ihrem Team vorbildlich eingerichteten Brandschutzvorrichtungen trugen dazu bei, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete.“

Zu den größten Herausforderungen in all den Jahren gehörte für die 65-Jährige die Entwicklung des Arbeitsschutzmanagementsystems. „Darin können alle Hochschulangehörigen die relevanten Arbeitsschutzkriterien abrufen, ohne sich erst mühsam durch den Paragrafendschungel zu kämpfen“, erläutert Lersch-Krotoszinski. Neben ihrer fachlichen Arbeit engagierte sie sich auch jahrelang in den Selbstverwaltungsgremien der Hochschule.

FH-Kanzler Guido Brebaum bedankte sich im Namen der Hochschule bei der baldigen Ruheständlerin. Zahlreiche Kollegen waren erschienen, um den Abschied ihrer Weggefährtin aus dem Berufsleben gebührend zu feiern. In Zukunft möchte sich die leidenschaftliche Reiterin noch mehr ihrem Hobby widmen.

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