Wichtiges und Interessantes aus Münster und dem Münsterland
Der „coronafreie“ Rückblick auf diese Woche

Die Corona-Krise dominiert seit Wochen die Berichterstattung in den Medien. Auch die Mehrzahl der Berichte unserer Zeitung dreht sich um die Pandemie und ihre Folgen. Dennoch lohnt es sich, auch jetzt die durchaus vorhandenen „coronafreien“ Nachrichten aufmerksam zu verfolgen. Damit Sie nichts verpassen, fassen wir Wichtiges und Interessantes aus dieser Woche noch einmal zusammen.

Samstag, 02.05.2020, 17:40 Uhr aktualisiert: 02.05.2020, 17:53 Uhr
Wichtiges und Interessantes aus Münster und dem Münsterland: Der „coronafreie“ Rückblick auf diese Woche
Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner: Ein Helikopter bringt über dem Gelände des Allwetterzoos ein biologisches Insektizid aus. Foto: Matthias Ahlke

Hier ist eine Auswahl an Themen aus Münster und dem Münsterland, die in den vergangenen Tagen abseits unserer Corona-Berichterstattung wichtig und wissenswert waren:

Eichenprozessionsspinner: Allwetterzoo setzt Hubschrauber ein

Nachdem die starke Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners im Allwetterzoo 2019 für Probleme gesorgt hat, wollen die Verantwortlichen in diesem Jahr mit frühzeitigen Maßnahmen entgegenwirken – auch aus der Luft .

Junger SEK-Mann aus dem Kreis Coesfeld getötet

Ein 28-jähriger SEK-Beamter, der nach Informationen unserer Redaktion aus dem Kreis Coesfeld stammt, ist am Mittwochmorgen bei einer Wohnungsdurchsuchung in Gelsenkirchen von der Kugel eines Beschuldigten tödlich getroffen worden . Das SEK-Team aus Münster war hinzugezogen worden, um bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbefehls in einem Drogendelikts-Verfahren mitzuhelfen.

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Ermittler auf dem Weg zum Tatort in Gelsenkirchen. Foto: dpa

Toilettenchaos sorgt für Turbulenzen in Kleingärtnerverein

In einem münsterischen Kleingartenverein ist ein Streit um verschlossene Toiletten entbrannt [WN+]. „Die glauben doch nicht, dass ich meine Scheiße durch Münster trage“, regen sich Vereinsmitglieder über den Vorstand auf.

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Ruhig und friedlich sieht es aus – doch Vereinsmitglieder sind unzufrieden, weil der Vorstand die Toiletten geschlossen hat. Foto: Matthias Ahlke

Polizei geht in Münster gegen Hisbollah-Anhänger vor

Bei einer landesweiten Razzia gegen die Terrororganisation Hisbollah lag am Donnerstagmorgen ein Schwerpunkt in Münster. Die Räume des Imam-Mahdi-Zentrums in Hiltrup wurden ebenso durchsucht wie zwei Wohnanschriften.

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Ein Polizeifahrzeug vor den Räumen des Imam-Mahdi-Zentrums in Hiltrup. Foto: WN

Spatenstich-Video von der Baustelle des neuen Bürgerbads in Handorf

In diesen Zeiten kann man eigentlich kein Richtfest feiern, oder? Doch, wenn man es so macht wie die Betreiber des Bürgerbads Handorf [WN+]: mit einer Videokamera und vielen guten Beiträgen. Acht Redner kommen in dem Film zu Wort, sie würdigen das einzigartige Bauvorhaben ausführlich:

Aasee: Unliebsame Begegnungen auf den Fußgängerwegen

Die Wege rund um den münsterischen Aasee erfreuen sich großer Beliebtheit – auch bei Radfahrern, die dort eigentlich nichts zu suchen haben . Das Ordnungsamt kontrolliert regelmäßig und verhängt zuweilen auch Verwarnungsgelder.

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Der Weg rund um den Aasee ist Fußgängern vorbehalten – dennoch wird er immer wieder auch von Radfahrern genutzt. Foto: Martin Kalitschke

Wilhelm Kusserow: Krieg bis in den Tod verweigert

Wilhelm Kusserow war Gefreiter im Wehrkreis VI mit Hauptsitz Münster – und weigerte sich, in den Krieg zu ziehen. Am 27. April 1940 waren hinter dem Wehrmachtslazarett in Münster, an der heutigen Hautklinik, Schüsse zu hören. Sie töteten den 25-jährigen Zeugen Jehova aus Bad Lippspringe. [WN+]

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Eine Gedenktafel auf dem Gelände der Universitäts-Hautklinik in Münster erinnert an Wilhelm Kusserow. Foto: Thomas Malessa

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