Eichenprozessionsspinner im Münsterland
Kampf gegen die gefürchtete Raupe liefert positive Ansätze

Münsterland -

Der Eichenprozessionsspinner greift auch 2020 um sich. Im Münsterland haben sich viele Kommunen darauf vorbereitet. Die heiße Phase der Schädlingsbekämpfung ist im vollen Gange, doch viele Bürger klagen über den gefürchteten Juckreiz. Städte und Gemeinden im Münsterland setzen auf ganz unterschiedliche Methoden. Hier und da gibt es leichte Entwarnung.

Dienstag, 04.08.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 04.08.2020, 08:16 Uhr
Eichenprozessionsspinner im Münsterland: Kampf gegen die gefürchtete Raupe liefert positive Ansätze
Aufnahme aus dem Baugebiet Möllenkamp in Everswinkel Foto: Gemeinde Everswinkel
  • Der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner ist im Münsterland in vollem Gange.
  • Viele Städte und Gemeinden im Münsterland haben sich besondere Methoden überlegt, um dem Eichenprozessionsspinner Herr zu werden.
  • In Münster haben die getätigten Maßnahmen offenbar Wirkung gezeigt. Laut Stadt ist der Höhepunkt der Eichenprozessionsspinner-Plage überschritten. Auch andernorts ist das Niveau des Vorjahres noch nicht erreicht.

Update vom 4. August, 8 Uhr: Das Auftreten des Eichenprozessionsspinners in der Gemeinde Nottuln ist Schätzungen zufolge ähnlich hoch wie in den vergangenen Jahren. Auch diesmal habe es viele Hinweise aus der Bevölkerung gegeben, „gefühlt waren es aber weniger als im Jahr zuvor“ , schildert Gemeinderechtsrat Stefan Kohaus.

Update vom 15. Juli, 12 Uhr: Die Stadt Telgte hat unterdessen ein Budget von 35 000 Euro bereitgestellt, um die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners mithilfe einer Spezialfirma weiter eindämmen zu können.

Update vom 15. Juli, 11 Uhr: In Ascheberg hat sich die Bürgermeisterkandidatin Monika Verspohl mit ihren Unterstützern aus der SPD genau angesehen, wie der Eichenprozessionsspinner im Münsterland bekämpft wird.

Update vom 12. Juli, 10 Uhr: Der Kreis Steinfurt hat als erster Kreis im Münsterland eine Karte herausgegeben , auf der digital angezeigt wird, wo sich der Eichenprozessionsspinner ausgebreitet hat. Doch nicht immer ist das zutreffend. 

Update vom 10. Juli, 10 Uhr: Insgesamt rund 3400 Nester des Eichenprozessionsspinners haben Mitarbeiter des Sendener Bauhofes und Schädlingsbekämpfer einer Fremdfirma in diesem Jahr abgesaugt – deutlich weniger als im vergangenen Jahr

Update vom 7. Juli, 15 Uhr: Dr. Matthias Döring gibt im Interview Tipps für den Umgang mit dem Eichenprozessionsspinner, der in diesem Jahr wieder im Münsterland sein Unwesen treibt. So viel vorab: Jucken ist keine gute Idee.

Update vom 4. Juli, 13.30 Uhr: Die Stadt Münster ist in den vergangenen Wochen intensiv gegen den Eichenprozessionsspinner vorgegangen. Dass die Maßnahmen Wirkung zeigen, kann der Allgemeinmediziner Dr. Matthias Döring bestätigen , der in seiner Praxis in diesem Jahr bislang weniger Patienten mit sogenannten pseudoallergischen Reaktionen verzeichnet als im Sommer 2019. 

Noch keine Entwarnung

Update vom 2. Juli, 12 Uhr: In Münster geben die Behörden zwar noch keine Entwarnung, betonen aber, dass die größte Bedrohung für dieses Jahr überstanden scheint, da die Maßnahmen die erhoffte Wirkung gezeigt haben.

Update vom 29. Juni, 10 Uhr: Auf den Einsatz von Bioziden gegen den Eichenprozessionsspinner hat die Gemeinde Metelen im Nordwesten des Münsterlands in diesem Jahr wegen der negativen Wirkung auf andere Falter- und Insektenarten noch bewusst verzichtet. Jetzt teilt die Gemeinde mit, dass das Absaugen der Nester aufgrund des hohen Eichenbestandes nicht i m gesamten Außenbereich  zu bewerkstelligen sei.

Update vom 19. Juni, 15 Uhr: In Lüdinghausen nehmen die Meldungen neuer Nester mit dem Eichenprozessionsspinner zu. Gerade rund um das Stadion beobachteten Bürger in den letzten Tage ein vermehrtes Aufkommen.

Veranstaltungen betroffen

Update vom 17. Juni, 17 Uhr: Auch bei diversen Veranstaltungen im Münsterland wie dem Reitturnier in Albachten oder in Freibädern wie dem Erlbad in Drensteinfurt spielt die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners eine Rolle.

Update vom 17. Juni, 17 Uhr: Interessant für viele Bürger dürfte auch der Leitfaden der NRW-Landesregierung zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sein, der unter anderem auf der Seite der Stadt Lüdinghausen zum Download bereitsteht, aber auch im restlichen Münsterland Abnehmer finden dürfte.

Update vom 17. Juni, 16 Uhr: In Nottuln bemühen sich die Bürger, im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner mitzuhelfen. Zwischen drei und sieben Meldungen gehen täglich bei der Stadt ein.

Raupe kapert Nistkästen

Update vom 15. Juni, 10 Uhr: Keine guten Nachrichten kommen aus Hiltrup. Dort wurden zahlreiche Nistkästen für Meisen angebracht, in der Hoffnung den Eichenprozessionsspinner zu stoppen. Doch die Raupe kapert inzwischen viele dieser.

Update vom 12. Juni, 10 Uhr: Interessante Ansätze liefert ein Gärtner aus Alstätte. Zumindest beschreibt Jürgen Busch die verschiedenen Möglichkeiten zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Münsterland als Frage der Philosophie .

Bürger melden sich vielfach

Update vom 10. Juni, 17 Uhr: In Ascheberg haben die Bürger die Möglichkeit, sich an die Gemeinde zu wenden, sobald sie ein Nest mit dem Eichenprozessionsspinner sehen. Bisher wurde diese Option 40-mal aufgegriffen.

Update vom 9. Juni, 16 Uhr: In Nordwalde ist ein Spezialunternehmen mit der Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners beauftragt. Zudem können auch hier Bürger melden, wenn sie ein noch nicht entdecktes Nest sehen.

Update vom 8. Juni, 14 Uhr: In Greven wurde ein Antrag, nach dem Eichen an einem Kinderspielplatz gefällt werden sollten, zwar abgelehnt, doch immerhin wird der Eichenprozessionsspinner mit seinen Nestern dort nun effektiver bekämpft.

Update vom 8. Juni, 13.30 Uhr: Die Golfer am Gut Hahues in Telgte sind ebenfalls glücklich, wieder ihrem Sport nachgehen zu können. Doch hier mussten ebenfalls separate Schutzmaßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner getroffen werden.

Vorsicht vor dem Eichenprozessionsspinner im ganzen Münsterland

Update vom 8. Juni, 13 Uhr: In Lienen mischt sich in die Freude über die Wiedereröffnung des Barfußparks auch ein bisschen Sorge vor dem Eichenprozessionsspinner. Besucher sind zur Vorsicht angehalten. 

Update vom 2. Juni, 23 Uhr: In Sassenberg wird versucht den Eichenprozessionsspinner und seine Nester mit Hilfe von Maisschaum zu bekämpfen.

Nester des Eichenprozessionsspinners werden abgesaugt

Update vom 2. Juni, 13 Uhr: In Münster hat die Stadt hat ihren vorbeugenden Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner beendet, jetzt stehen Kolonnen zum Absaugen von Nestern bereit. Münsteraner können online melden, wo sie Nester entdecken.

Update vom 2. Juni, 12.30 Uhr: Alles Wissenswerte über den Eichenprozessionsspinner im Münsterland, und wie am besten mit ihm umzugehen ist, haben wir in einer Bilderstrecke zusammengefasst.

Update vom 2. Juni, 10.30 Uhr: Nebeln, abkochen, verkleben - das ist der Arbeitsprozess , der in Sendenhorst zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners Anwendung finden. Überall im Münsterland scheinen ganz unterschiedliche Methoden Zuspruch zu finden. Diese scheint durchaus wirksam.

Hoffnungsträger für Ahlen

Update vom 28. Mai, 19.30 Uhr: Jakob Klassen und Markus Harbaum sind für die Stadt Ahlen die Hoffnungsträger. Beide bilden die Eingreiftruppe im Kampf gegen den Eichenprozessionsspiner.

Update vom 28. Mai, 19 Uhr: 350 000 Euro hat die Stadt Warendorf im vergangenen Jahr im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner ausgegeben. Hinzu kommen die Arbeitsstunden der kommunalen Mitarbeiter.

Wasserschifffahrtsamt hilft gegen Eichenprozessionsspinner

Update vom 27. Mai, 16.25 Uhr: Einen Aufruf startete der Akademische Ruder-Club zu Münster in puncto Eichenprozessionsspinner. Falls jemand in der Nähe des Bootshauses in Hiltrup Nester der Raupen entdecke, möge er sich beim ARC melden. Auch das Wasserschifffahrtsamt ist involviert.

Update vom 27. Mai, 18.30 Uhr: In Everswinkel haben Gemeindemitarbeiter die Fährte des Eichenprozessionsspinners aufgenommen. "Der Kontakt mit den Haaren der Tierchen sollte unbedingt vermieden werden", lautet der sicherste Tipp.

Eichenprozessionsspinner im Münsterland erreichen tückisches Stadium

Update vom 20. Mai, 17.30 Uhr: Die ersten Eichenprozessionsspinner sind in Heek aufgetaucht. Und die Raupen haben bereits das tückische Stadium erreicht. Die Gemeinde setzt auf einen Abwehrmix zur Bekämpfung .

Update vom 23. Mai, 12.15 Uhr: Gleich ein ganzes Maßnahmenpaket gegen den Eichenprozessionsspinner hat die Stadt Lengerich beschlossen. Die Chemiekeule soll dabei aber nicht ausgepackt werden.

Update vom 19. Mai, 16.30 Uhr: Nicht nur im Münsterland, sondern auch etwa in Dortmund bereiten sich die Behörden auf einen weitere Sommer mit der Plage Eichenprozessionsspinner vor. Hier wird vor allem auf den Bau von Meisenkästen gesetzt, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.

Eichenprozessionsspinner-Nester werden abgesaugt

Update vom 13. Mai, 18.00 Uhr: Obwohl sie noch in einem Frühstadium sind, bereiten die Raupen des Eichenprozessionsspinners den Anwohnern der Straße Up‘n Felde  in Vorhelm schon Sorgen. Nun rückten Fachleute an, um die Nester von den Bäumen zu saugen. 

Update vom 11. Mai, 10.30 Uhr: In Drensteinfurt wird ein zweites Verfahren zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners eingeführt. Neben der Absaugemethode setzen die Behörden auf einen scheinbar schlichten Weg und gehen mit Wasser gegen den Plagegeist vor.

Update vom 8. Mai, 18.15 Uhr: In Telgte wurden in dieser Woche an zwei Tagen ein Biozid in die Kronen der Eichen hineingespritzt. Insgesamt wurden nach dem zweitägigen Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner rund 350 Bäume behandelt , die auf der Prioritätenliste der Kommune ganz oben standen.

Update vom 7. Mai, 9.30 Uhr: In Gronau geht die Gemeinde ebenfalls konsequent vor. Flammende Scheinwerfer, einnebelnde Wassertröpfchen und Fadenwürmer , die in junge Eichenprozessionsspinner eindringen - wir haben den Prozess und Baumpflegeunternehmer Jürgen Busch begleitet.

Update vom 7. Mai, 9.00 Uhr: Die Gemeinde Nottuln verzichtet auf den Einsatz von Bioziden im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner, was am Dienstagabend im Ausschuss für Gemeindeentwicklung zu einer Diskussion führte. Vor allem die CDU forderte, die noch verbleibenden zwei Wochen zu nutzen.

Update vom 6. Mai, 11.30 Uhr: Damit der Biozid-Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner richtig wirkt, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden. Die Larven müssen sich im ersten oder zweiten von fünf Entwicklungsstadien befinden, erklärt Münsters Stadtförster Hans-Ulrich Menke . „Wir sind gerade voll im Einsatz, jetzt ist der perfekte Zeitpunkt.“ Vor allem, da die Schulen und Kitas derzeit noch geschlossen seien.

Kampf gegen Eichenprozessionspinner mit Vögeln, Fallen und Würmern

Update vom 5. Mai, 11.00 Uhr: Der Bauhof Ostbevern (Kreis Warendorf) hat in Zusammenarbeit mit einer Fachfirma damit begonnen, mehrere hundert Eichen mit einem mikrobiologischen Präparat zu besprühen. Außerdem sollen in der Münsterland-Gemeinde Vögel und Fallen gegen den Eichenprozessionsspinner eingesetzt werden.

Update vom 5. Mai, 9.00 Uhr: In Saerbeck versprüht eine Fachfirma ein Bio-Insektizid gegen den Eichenprozessionsspinner, der zu lästigen Folgen führt. Dabei kommen auch Würmer als Gegenmittel zur Geltung. Frühzeitige Bekämpfung scheint auch hier die Maßgabe zu sein.

Update vom 3. Mai, 21.00 Uhr: In Ahlen hat der zertifizierte Schädlingsbekämpfer Steffen Gerlach seine ersten Einsätze gegen den Eichenprozessionsspinner bereits hinter sich. Ab dem dritten Stadium bilden sie bereits ihre Brennhaare aus, die auch für Menschen gefährlich sind. Noch befinden sie sich im Münsterland im Stadium eins und zwei.

 

Eichenprozessionsspinner: Gespräch mit Experten

 

Infoblatt

Hilfe im Kampf gegen die gefährlichen Raupen des Eichenprozessionsspinners bietet ein neuer Leitfaden des NRW-Umweltministeriums. In dem Infoblatt, das es als Download gibt, sind Wissen über den Nachtfalter und seine Bekämpfung gebündelt. Es dient als Hilfestellung für Städte und Kommunen und enthält Empfehlungen und Maßnahmen für Betroffene. Die langen Brennhaare der Raupen, die im Frühjahr schlüpfen, können bei Menschen im Fall eines Kontakts schwere Hautreizungen sowie Atembeschwerden hervorrufen. Die Tiere sitzen oft in Nestern in Eichen, die an warmen, sonnigen Plätzen am Waldrand wachsen. Der Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner wird mit Fallen und dem Entfernen der Gespinstnester durch Spezialfirmen geführt. Auch Pflanzenschutzmittel und Biozide kommen zum Einsatz. In der Natur hat der Falter den Informationen nach einige Vögel und räuberische Käfer als Gegenspieler. Privatleute, die Gespinste im Garten finden, sollten nicht auf eigene Faust dagegen vorgehen, sondern Fachleute beauftragen und das Ordnungsamt informieren. Die 40-seitige Broschüre des NRW-Umweltministeriums enthält auch Empfehlungen für den Fall, dass man mit den haarigen Raupen in Kontakt gekommen ist. Betroffene sollten sofort die Kleider wechseln, versuchen, mit Klebeband Brennhaare von der Haut zu entfernen und anschließend duschen. Bei ausgeprägten Symptomen muss ein Arzt aufgesucht werden. 

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Update vom 3. Mai, 17.00 Uhr: Ladbergens Gemeindeverwaltung geht davon aus, dass der Eichenprozessionsspinner auch in diesem Jahr massiv auftritt. Die jungen Blätter sind für ihn eine Delikatesse . Zu seiner Bekämpfung sind unter anderem Fallen aufgestellt worden, es kommt aber auch ein Biozid zum Einsatz. 

Update vom 30. April, 15.00 Uhr: Der Landesstraßenbetrieb Straßen-NRW ist unterwegs im Einsatz gegen den Eichenprozessionsspinner. Von Fahrzeugen aus werden etwa die Bäume an Radwegen im Münsterland mit einem zugelassenen Biozid besprüht, dessen Ausgangsstoff das Bodenbakterium Bacillus thuringiensis liefert. Die Raupen sollen die besprühten Blätter fressen, erst im Darm der Raupe soll dann der für Menschen und Tiere ungefährliche Stoff seine Wirkung entfalten. Ziel ist, dass die Raupen absterben, bevor sie das für den Menschen gefährliche Lebensstadium erreichen.

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Update vom 29. April, 21 Uhr: Das Wohnungsunternehmen Sahle Wohnen beteiligt sich am Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner. 45 Nistkästen vom Sahle-Wohnen-Kundencenter und seinem Team im Umfeld der Wohnanlagen in Kinderhaus und Gievenbeck aufgehängt. 

Helikopter-Einsatz im Münsterland

Update vom 29. April, 13 Uhr: Die Stadt Lengerich wählt im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner einen anderen Weg als Straßen.NRW und viele andere Kommunen und hängt schwarze Beutel in Bäumen auf, in die die Raupen fallen sollen.

Update vom 29. April, 7 Uhr: Der Allwetterzoo hat sogar einen Helikopter im Einsatz , um in diesem Jahr gegen den Eichenprozessionsspinner gewappnet zu sein. Er wirft über dem riesigen Gelände Insektizide ab.

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Ein Helikopter fliegt über das Gelände des Allwetterzoos und bringt ein biologisches Insektizid aus. Foto: Matthias Ahlke

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