Mehrere Feuerwehren im Einsatz
Großbrand in Westerode

Nordwalde -

Großes Glück im Unglück, aber auch ein großer Schaden: Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Westerode hat es am Freitag gebrannt. Ersteintreffende Kräfte konnten den Bewohner und dessen Hund noch rechtzeitig retten, doch das Wohnhaus samt Stallkomplex stand binnen weniger Minuten in Vollbrand.

Freitag, 29.05.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 29.05.2020, 18:22 Uhr
Feuerwehrleute aus Nordwalde, Greven und Wettringen bekämpften das Feuer.
Feuerwehrleute aus Nordwalde, Greven und Wettringen bekämpften das Feuer. Foto: Jens Keblat

Als die freiwillige Feuerwehr mit allen alarmierbaren Kräften am Freitagnachmittag um 14.37 Uhr alarmiert mit dem Einsatzstichwort „Bauernhofbrand“ alarmiert wurde, war die Rauchentwicklung bereits beachtlich. Einem in der Nachbarschaft wohnenden freiwilligen Feuerwehrmann war es offenbar noch gelungen, den einzigen Bewohner des Anwesens aus dem Gebäude zu retten, auch sei schnell ein Feuerlöscher für erste Löschversuche zur Stelle gewesen.

Die noch vor der Feuerwehr eintreffende Polizei-Streife habe den Bewohner dann zu einem Nachbarn gebracht und dort betreut, er wurde später mit einem Rettungswagen zur Abklärung und zum Ausschluss einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Auch gelang es den ersten Kräften, den Hund des Mannes aus dem Gebäude zu holen.

Aufwendige Löscharbeiten

Doch der Brand, offenbar im Dachbereich unweit des Wohntraktes des Komplexes ausgebrochen, konnte sich derart schnell ausbreiten, dass die Feuerwehr sofort mit einem in Vollbrand stehenden Wohnhaus samt Tenne und leerstehenden Stall konfrontiert wurde. Mehr als 60 Wehrleute aus Nordwalde, Greven und Wettringen kämpften Hand in Hand, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Trotz guter Wasserversorgung über ein Hydrantennetz, viel Manpower und der Drehleiter aus Greven gelang es der Feuerwehr jedoch nicht mehr, den Dachstuhl sowie große Teile des Erdgeschosses zu halten.

Großbrand auf Bauernhof

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  • Zahlreiche Feuerwehrleute mussten ausrücken, um ein in Brand geratenes Bauernhaus zu löschen.

    Foto: Jens Keblat
  • Ein Großteil des Gebäudes stand massiv in Brand. Die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.

    Foto: Jens Keblat
  • Der Dachstuhl des Gebäudes stürzte beinahe vollständig ein.

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  • Weitere Wehrleute aus Greven und Wettringen mussten anrücken, um das Feuer zu bekämpfen.

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  • Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden.

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  • Die Brandursache ist bislang unklar.

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Im Rahmen aufwendiger Löscharbeiten, die bis zum Abend andauerten, zogen die Feuerwehrleute auch einen Bagger hinzu, der zwei einsturzgefährdete Giebelwände sicherheitshalber abtrug. Der Sachschaden ist enorm, Beamte von Polizei und Kripo haben sich der Überreste des Gebäudes zeitnah angenommen, um mögliche Hinweise auf die Brandursache zu gewinnen, denn die ist derzeit noch völlig unklar. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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