Vertreterversammlung in Rheine
Volksbanken stimmen Fusion zu

Rheine/Münster -

Die Mitgliedervertreter der VR-Bank im Kreis Steinfurt haben am Donnerstagabend in einer Vertreterversammlung mit 100 Prozent für die Fusion mit den Volksbanken Greven und Münster gestimmt. Mit diesem Ergebnis haben sie den Weg für die neue Volksbank Münsterland Nord eG freigemacht.

Freitag, 24.07.2020, 10:17 Uhr aktualisiert: 24.07.2020, 16:22 Uhr
Vertreterversammlung in Rheine : Volksbanken stimmen Fusion zu
Foto: dpa

Bereits am Dienstagabend stimmten die Vertreter der Vereinigten Volksbank Münster mit 94 Prozent und am Mittwoch diejenigen der Volksbank Greven mit 100 Prozent für diesen historischen Zusammenschluss. Die neue Bank mit rund 280 000 Kunden entsteht rechtlich rückwirkend zum 1. Januar 2020. Die technische Verschmelzung wird Anfang September 2020 erfolgen.

„Mit der Verschmelzung können wir unsere Stärken bündeln und Synergien schaffen und so beispielsweise auch in das Thema Digitalisierung investieren“, erklärt der zukünftige Vorstandssprecher Gerhard Bröcker. Für die Kunden wird die Fusion zunächst nicht spürbar sein. Alle Verträge bleiben gültig, IBAN, BIC und Bankleitzahl ändern sich mit Übergangsfristen.

Zu Filialschließungen kommt es durch die Verschmelzung nicht, da es keine Doppelstruktur in den Ortschaften gibt. Der Standort in Münster an der Neubrückenstraße bleibt als Hauptsitz der neuen Bank bestehen. Als Verwaltungssitze sind die Standorte Rheine und Telgte vorgesehen.

Außerdem nahm die Vertreterversammlung in Rheine am Donnerstagabend kritiklos zur Kenntnis, dass coronabedingt in diesem Jahr keine Dividende ausgeschüttet wird.

Video in Kooperation mit dem WDR:

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