50er-Grenze entscheidend
Wann der Kreis Warendorf nicht mehr als Risikogebiet gilt

Kreis Warendorf -

Wie lange ist der Kreis Warendorf Risikogebiet - bis der Inzidenzwert wieder unter 50 ist, oder länger? Kreissprecher Thomas Fromme hat eine Antwort darauf. [mit Video]

Dienstag, 20.10.2020, 14:16 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 12:29 Uhr
50er-Grenze entscheidend: Wann der Kreis Warendorf nicht mehr als Risikogebiet gilt
Foto: Oliver Berg/dpa

Seit Samstag ist der Kreis Warendorf Risikogebiet . Das wird er voraussichtlich noch mindestens eine Woche bleiben – unabhängig davon, wie sich die Infektionszahlen entwickeln. „Der Kreis Warendorf muss sieben Tage in Folge einen Inzidenzwert von unter 50 haben, bevor er nicht mehr als Risikogebiet gilt“, erläutert Kreissprecher Thomas Fromme . Und derzeit steigen die Zahlen weiter: 22 Neuinfektionen mit dem Coronavirus meldet das Gesundheitsamt des Kreises am Dienstag. Damit steigt die Zahl der seit März bestätigten Fälle auf 1387.

Video in Kooperation mit dem WDR :

Die aktuellen Zahlen 

1136 Menschen haben die Infektion überwunden und gelten als gesundet. Akut infiziert sind 230 Personen. Unverändert 21 Menschen sind in Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

In den Krankenhäusern im Kreisgebiet werden derzeit sieben Patienten stationär behandelt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun bei 64,1.

Die aktuellen Fallzahlen:

Ahlen: 149 aktive Fälle (+7), 218 Gesundete, 10 Verstorbene, insgesamt 377 Infektionsfälle seit März

Beckum: 34/121/1/156

Beelen: 0/33/0/33

Drensteinfurt: 6/68/2/76

 Ennigerloh: 1/73/0/74

Everswinkel: 5/40/0/45

 Oelde: 4/275/5/284

Ostbevern: 6/15/1/22

Sassenberg: 6/40/1/47

Sendenhorst: 9/57/0/66

Telgte: 5/56/0/61

Wadersloh: 2/47/0/49

Warendorf: 3/93/1/97.

Die verschärften Regeln für den Kreis Warendorf:

  • Erweiterung der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes: Er gilt auch draußen überall dort, wo Menschen dichter zusammenkommen, sowie in öffentlichen Gebäuden.
  • Begrenzung der Zahl der Teilnehmer bei Veranstaltungen (Sport, Theater, Kino etc.) auf 100 Personen.
  • Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum (Straßen, Plätze, Grünanlagen) auf maximal fünf Personen aus verschiedenen Haushalten
  • Einführung einer Sperrstunde um 23 Uhr für Gastronomiebetriebe sowie ebenfalls ab 23 Uhr ein generelles Verkaufsverbot von Alkohol.
  • Weitergehende verbindliche Beschränkungen der Teilnehmerzahlen für Feiern auf zehn Teilnehmer im öffentlichen Raum (z.B. Gaststätten).
  • Zudem wird empfohlen, Treffen in privaten Räumen auf ein Minimum zu beschränke
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