„Kampf um jeden Einzelnen“
Warum die Impfskepsis bei Pflegenden so groß ist

Münsterland -

Ausgerechnet in Pflegeheimen ist die Bereitschaft der Mitarbeiter zur Impfung gering. Warum eigentlich? Eine Ursachensuche in den Altenheimen der Region. Von Stefan Werding
Dienstag, 05.01.2021, 20:40 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 05.01.2021, 20:40 Uhr
Eine Pflegekraft in einem Altenheim lässt sich gegen Corona impfen.
Eine Pflegekraft in einem Altenheim lässt sich gegen Corona impfen. Foto: dpa

Eins hat Christoph Klapper schon verstanden: Pflegenden ein paar Papiere vom RKI übers Impfen in die Hand zu drücken, bringt gar nichts. Der Leiter der „Stiftung zu den Heiligen Fabian und Sebastian“ in Rosendahl hat stattdessen die allseits anerkannte Hausärztin aus dem Ort in seine Einrichtung geholt – die habe das Impfen transparent und anschaulich dargestellt. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten ihr all die Fragen stellen können, die sie zum Impfen haben. Die Folge: Die Bereitschaft, sich impfen zu lassen, stieg von 30 auf 70 Prozent.

Bundesweit liegt diese Bereitschaft bei den Pflegenden nur bei knapp 50 Prozent. Die Skepsis der Pflegenden ist schwer zu ergründen.

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