Flughafen
FMO-Kritiker stellen wieder laut die Sinnfrage

Münsterland -

Corona hat auch den Flughafen Münster/Osnabrück lahmgelegt, der Airport schreibt Monat für Monat rund eine Million Euro Miese. In der Politik werden wieder Stimmen laut, die die Zukunft des FMO infrage stellen. Die Wirtschaft reagiert alarmiert. Von Elmar Ries
Freitag, 22.01.2021, 19:30 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 22.01.2021, 19:30 Uhr
Gerade die Drehkreuzverbindungen nach Frankfurt und München sind für die regionale Wirtschaft wichtig – als Verbindung in die weite Welt.
Gerade die Drehkreuzverbindungen nach Frankfurt und München sind für die regionale Wirtschaft wichtig – als Verbindung in die weite Welt. Foto: imago-Images

Ein Plädoyer aus der Wirtschaft als Appell an die Politik: Vertreter führender Unternehmen aus der Region haben am Freitag die Bedeutung des Flughafens Münster/Osnabrück (FMO) für ihre Firmen und den Wirtschaftsstandort Münsterland ganz allgemein hervorgehoben. „Wir sind ein internationalaufgestelltes Unternehmen, der FMO ist für uns ein entscheidender Wettbewerbsfaktor“, betonte Peter Steinbeck, Vorstandsvorsitzender des Maschinenbauers „Windmöller & Hölscher“ aus Lengerich in einer Videokonferenz, an der auch der Hauptgeschäftsführer der Industrie-und Handelskammer Nord Westfalen (IHK), Dr. Fritz Jaeckel, teilnahm.

So wie alle Flughäfen leidet auch der FMO in Greven unter der Corona-Pandemie. Die Passagierzahlen sind eingebrochen, Flugverkehr findet kaum noch statt, aus Gründen der öffentlichen Daseinsvorsorge muss der Airport in Greven wie alle anderen Flughäfen auch geöffnet bleiben. Wirtschaftlich gleicht das der Quadratur eines Kreises.

Gesellschafter zögern mit Finanzspritze für den FMO

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