Frost im Frühling
Viele Pflanzen hat es kalt erwischt

Burscheid -

Die braunen Blätter sehen nicht schön aus, sind aber kein größeres Problem: Vielerorts haben Kirschlorbeerpflanzen Frostschäden erlitten. Die verwachsen sich aber wieder, sagt der Experte. Schlimmer steht es um Sommerstauden, die angesichts des warmen Sommers schon ausgetrieben haben. Von Renée Trippler
Donnerstag, 01.04.2021, 10:45 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.04.2021, 10:45 Uhr
Nur leicht beschädigt: Die frostigen Temperaturen vor ein paar Wochen haben auch den in deutschen Gärten beliebten Kirschlorbeer in Mitleidenschaft gezogen. Gärtner Reiner Höpken rät aber: Leicht zurückschneiden und den neuen Trieben etwas Zeit geben.
Nur leicht beschädigt: Die frostigen Temperaturen vor ein paar Wochen haben auch den in deutschen Gärten beliebten Kirschlorbeer in Mitleidenschaft gezogen. Gärtner Reiner Höpken rät aber: Leicht zurückschneiden und den neuen Trieben etwas Zeit geben. Foto: privat
Kurz bevor er sich verabschiedete, hat der Winter in diesem Jahr noch einmal alles gegeben. Einigen Pflanzen, die zum Ende einer insgesamt sehr warmen Wintersaison schon ausgetrieben haben, ist das zum Verhängnis geworden. Doch nicht alle sind verloren: Wer sich jetzt zum Frühlingsbeginn um seine mehrjährigen Pflanzen sorgt, sollte sie nicht gleich aufgeben, sondern noch abwarten, rät Experte Reiner Höpken. „Erwischt hat es vor allem Sommerstauden, die schon austreiben wollten und dann erfroren sind – die sind tot“, sagt der Gärtnerei-Inhaber und Vorsitzende des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau. Gelitten hätten auch Pflanzen, die in Töpfen oder Containern draußen standen.
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