Überbrückungshilfe III
Staat trägt Großteil der Marketing- und Werbekosten

Münster -

Pandemie-Zeiten sind für viele Unternehmen Krisen-Zeiten. Doch gerade nach einem Lockdown ist es wichtig, mit Werbung Kundschaft zurück- oder auch neu zugewinnen – zum Beispiel durch Anzeigen in Print- und Onlinemedien.

Donnerstag, 01.04.2021, 14:30 Uhr
Werbung in der Zeitung wird vom Staat gefördert.
Werbung in der Zeitung wird vom Staat gefördert. Foto: Jürgen Peperhowe

Der Staat bietet Werbetreibenden Unterstützung an: Die Überbrückungshilfe III übernimmt bis zu 90 Prozent der Werbe- und Marketingausgaben. Obergrenze ist allerdings die Höhe der entsprechenden Ausgaben im Jahre 2019, erklärte der Pressesprecher der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen in Münster, Guido Krüdewagen. Für Unternehmen, die zwischen dem 1. Januar 2019 und dem 30. April 2020 gegründet wurden, gilt laut Bundeswirtschaftsministerium eine etwas andere Regelung: Marketing- und Werbekosten können von diesen Firmen maximal in Höhe der entsprechenden Ausgaben für zwölf Monate in einem beliebigen Zeitraum seit Gründung beansprucht werden.

Die Überbrückungshilfe III richtet sich an Unternehmen, Solo-Selbstständige sowie Freiberufler mit einem jährlichen Umsatz von bis zu 750 Millionen €, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte im Inland haben. Weitere Voraussetzung für die Hilfszahlung: Der Umsatz muss durch die Folgen der Pandemie um mindestens 30 Prozent eingebrochen sein – im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019.

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