Hoffnung auf Modellregion
Frust bei Gastronomen hoch

Warendorf -

Die Gastronomie leidet besonders unter dem Lockdown und sieht bislang auch noch kein Licht am Ende des Tunnels. Die WN haben einmal bei einigen Gastwirten nachgefragt und ein Stimmungsbild eingefangen. Von Rebecca Lek
Donnerstag, 08.04.2021, 07:54 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 08.04.2021, 07:54 Uhr
Die Gastronomen waren hoffnungsvoll, wenigstens die Außengastronomie öffnen zu dürfen. Die ersten Restaurants auf dem Marktplatz ließen bereits die Schirme in den Boden.
Die Gastronomen waren hoffnungsvoll, wenigstens die Außengastronomie öffnen zu dürfen. Die ersten Restaurants auf dem Marktplatz ließen bereits die Schirme in den Boden. Foto: Rebecca Lek
Öffnen, schließen, nur Außengastronomie, nur mit negativem Schnelltest, doch nur Außer-Haus Verkauf möglich – ein Wechselbad der Gefühle für die hiesigen Gastronomen. Die Ministerkonferenz stellt vor wenigen Wochen einen Öffnungsplan auf Basis von Inzidenzwerten vor. Gleichzeitig erhöhten die Bundesländer die Testkapazitäten und stampften Testzentren aus dem Boden. Dass die Gastronomie in naher Zukunft damit nicht öffnen kann, war für den „Gleis 64“-Inhaber Benedikt Großfeld abzusehen. „Mehr Tests bedeuten automatisch eine höhere Inzidenz. Trotzdem habe ich auf die Außengastronomie gehofft.“ Auch wenn er seinen Diskothekenbetrieb nicht wieder aufnehmen konnte, wollte er im Außenbereich eine Art Cocktaillounge installieren. Mobiliar dafür hat er noch nicht geordert – zum Glück, wie er rückwirkend meint. Dass wirklich am 18. April der Lockdown zu Ende ist, bezweifelt er.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7905638?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7905638?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F
Nachrichten-Ticker