Kommunalwahl 2020 in NRW
Politik-Professor: Parteilose Bürgermeister-Kandidaten wagen „ständige Gratwanderung“

Münster -

Die Zeiten, als der Bürgermeister üblicherweise von der CDU oder der SPD kommt, sind vorbei. Längst sind in vielen Orten parteilose Kandidaten erfolgreich. Manche werden von Parteien unterstützt, andere bewerben sich ganz unabhängig. Eine Chance – oder auch eine Gefahr? Unser Redaktionsmitglied Stefan Werding hat Dr. Norbert Kersting gefragt, Professor für vergleichende Politikwissenschaft- Kommunal- und Regionalpolitik an der Wilhelms-Universität Münster. Von Stefan Werding
Freitag, 04.09.2020, 10:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 04.09.2020, 10:00 Uhr
Dr. Norbert Kersting ist Professor für vergleichende Politikwissenschaft- Kommunal- und Regionalpolitik in Münster.
Dr. Norbert Kersting ist Professor für vergleichende Politikwissenschaft- Kommunal- und Regionalpolitik in Münster. Foto: Günter Benning
Im Münsterland scheint der Anteil der parteilosen Bürgermeister-Kandidaten von Wahl zu Wahl zu steigen. Ist da was dran? Kersting: Ja, es gibt ein in NRW neues Phänomen: Wir sehen, dass Bürgermeister zunehmend über Parteigrenzen hinweg wählbar sind. Sie lösen sich von ihren Parteien. Das sehen wir in anderen Bundesländern schon seit Langem.
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