Alstätte
Holländischer Fietspad als Vorbild

Mittwoch, 08.07.2009, 17:07 Uhr

Ahaus-Alstätte - Die Verbesserung der Sicherheit für Radfahrer im Ortsgebiet ist ein integrales Thema, mit dem sich auch die Verantwortlichen des Dorfentwicklungskonzepts beschäftigen. Auf Vorschlag des Arbeitskreises Tourismus, Freizeit und Kultur mit dem Projektpaten Hermann-Josef Gerwing-Gerwer wird jetzt das Radwegenetz Alstättes weiter ausgebaut. Nach Fertigstellung des Radweges entlang der Kreisstraße 18 nach Lünten wird ein bislang vorwiegend durch landwirtschaftliche Fahrzeuge genutzter Verbindungsweg von der K18 zur Buurser Straße fit für Radfahrer gemacht. Beim Ausbau strebt die Stadt, die die Kosten in Höhe von rund 3 000 Euro übernimmt, eine pragmatische Lösung nach dem niederländischen Vorbild des „Fietspad“ an. Das kündigte der Technische Beigeordnete Michael Tacke am Dienstag beim Ortstermin an.

Vorgesehen ist demnach, auf einem rund 250 Meter langen, unbefestigten Teilstück der Verbindung neben der Fahrbahn einen Radweg mit wassergebundener Decke, sprich Kalkschotter, anzulegen. Die Trennung zur Fahrbahn wird in diesem Bereich in Form von Pollern hergestellt. Die übrigen Teilstücke sind bereits asphaltiert und können somit ohne weitere Maßnahmen von Radfahrern benutzt werden.

Durch die neue Querverbindung müssen Radfahrer, die aus Richtung Lünten kommend ins Dorf wollen, nun nicht mehr über die Baumwollstraße fahren, sondern können entlang des Radwegs der Buurser Straße und an der Aa zum Freibad und weiter in den Ort fahren. „Mit überschaubarem Aufwand erreichen wir ein Plus an Sicherheit für Radfahrer“, so CDU-Ortsverbandsvorsitzender Josef Witte, der die Maßnahme mit angeregt hatte. Michael Tacke hob den Pilotcharakter des Projekts hervor, das Schule machen könnte.

Der Baubeginn soll kurzfristig erfolgen. Die Arbeiten werden vom Bauhof der Stadt Ahaus ausgeführt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/365113?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F146%2F696746%2F696756%2F
Nachrichten-Ticker