Alstätte
Atomkraftgegner kritisieren Röttgen

Mittwoch, 17.02.2010, 18:02 Uhr

Ahaus - Die BI „Kein Atommüll in Ahaus“ sowie das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen kritisieren die derzeitige Atomdebatte in der Regierungskoalition von CDU , CSU und FDP. Sie fordern von Bundesumweltminister Norbert Röttgen , seine Vorstellungen zum Atomausstieg zu präzisieren. „Bis jetzt wissen wir nur, dass der Umweltminister die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern will. Von einem schnellen Atomausstieg ist nichts zu sehen“, so Willi Hesters vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

Gleichzeitig kritisieren die Anti-Atomkraft-Initiativen, dass bisher kein Wort zur Zukunft der Atomanlagen in Nordrhein-Westfalen aus Berlin zu hören ist. Röttgen und die NRW-Landesregierung schweigen zur Urananreicherung in Gronau, zum Atommüll-Zwischenlager Ahaus und zur Atommüll-Konditionierung in Duisburg.

Konkret fordern die Anti-Atomkraft-Initiativen von Röttgen auch eine deutliche Kurskorrektur in Sachen Atommülllagerung in Ahaus. „Wir erwarten, dass Bundesumweltminister Röttgen das Bundesamt für Strahlenschutz anweist, keine Änderungsgenehmigung für weitere Atommülltransporte nach Ahaus zu erteilen. Ahaus darf nicht scheibchenweise - und unter Ausschluss der Öffentlichkeit - zu einem oberirdischen Endlager werden. Die jüngste Ablehnung einer Umweltverträglichkeitsprüfung für Ahaus durch das Bundesamt für Strahlenschutz ist ein weiteres Beispiel für die Öffentlichkeitsscheu der Atomaufsicht,“ so Felix Ruwe von der BI „Kein Atommüll in Ahaus“.

» Die Anti-Atomkraft-Initiativen rufen für Sonntag (21. Februar, 14 Uhr) im Rahmen der traditionellen Sonntagsspaziergänge zu einer Demo am Zwischenlager Ahaus auf.

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