Abitur am AHG
Mit Turbo das Lernen gelernt

Ahaus -

Die festliche Abiturfeier des Ahauser Alexander-Hegius-Gymnasiums stieg am Samstagmorgen im Festzelt des Schützenvereins Feldmark 05 am Stadtpark. Trotz des ungewöhnlichen Orts hielten die Lehrer am traditionellen Einzug der Abiturienten fest.

Montag, 15.06.2015, 21:06 Uhr

Winfried Terwolbeck, stellvertretender Schulleiter, gratuliert
Winfried Terwolbeck, stellvertretender Schulleiter, gratuliert Foto: emk

Eltern, Bürgermeister Felix Büter , Schulleiter Michael Hilbk , Lehrer und die Akteure der Feier applaudierten den Abiturienten. „Das Beste kommt zur Primetime“ lautete das Motto des G8-Abi-Jahrgangs 2015. „Es war doch für alle eine anstrengende Zeit. Die Stundenzahl ist bei G8 und G9 gleich. Die Zeit zum Leben ist bei G8 weniger“, bemerkte Hilbk. Am Beispiel Werner von Humboldts markierte er den Facettenreichtum der Bildung, die heute weitgehend darin bestehe, die „Informationsquellen reflektiert zu nutzen“.

Aufmunternde Worte gab Büter den Absolventen mit auf den Weg. Der gerade erreichte Erfolg sei nicht nur der Erfolg der Schüler, sondern auch der Erfolg der Eltern und Lehrer. „Sie haben vor allem gelernt, wie man lernt“, so Büter. Stufenleiter Stephan Schüler und Elternvertreterin Hilke Bramkamp machten den Absolventen Mut für den nächsten Schritt zum Beruf, der auch ein kleines bisschen Berufung sein dürfe.

Wie ein Abiturient des AHG in 20 Jahren aussehe, demonstrierte Heiko Hüntemann als Vertreter des Vereins der Ehemaligen. Dafür zog er extra sein Abi-T-Shirt von 1995 an. „Es müffelte zwar etwas, aber es passt noch“, scherzte Hüntemann.

„Halten Sie Kontakt zur Schule, nutzen Sie die Kontakte“, warb Hüntemann um Mitgliedschaft im Verein der Ehemaligen, die auch eine Jobbörse pflegen.

Mit vielen musikalischen Beiträgen der Vokalpraxis-Kurse Q 1 und Q 2 sowie der Stufenband der Q 2 wurden die Zeugnisse an die 153 Absolventen vergeben. Winfried Terwolbeck, stellvertretender Schulleiter, ehrte den Jahrgangsbesten Matthias Dennemann mit der fünfjährigen Mitgliedschaft im Verein der Ehemaligen. Auch dafür gab es Beifall.

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