Adventsmarkt
Fast 50 Hütten

Ahaus-Alstätte -

Von Waffeln über Weihnachtswasser bis zu Wildschweinwurst: Kaum etwas, was es nicht gab, im vergangenen Jahr auf dem Alstätter Adventsmarkt. Und doch: In diesem Jahr soll die Angebotspalette sogar noch einmal erweitert werden.

Donnerstag, 12.11.2015, 07:11 Uhr

Viele Besucher schlenderten im vergangenen Jahr über den stimmungsvoll erleuchteten Markt an der Kirche.
Viele Besucher schlenderten im vergangenen Jahr über den stimmungsvoll erleuchteten Markt an der Kirche. Foto: Anne Alichmann

Fast 50 Buden werden am ersten Adventswochenende im stimmungsvoll beleuchteten Ortskern stehen. „Ein Edelsteinschleifer aus Holland kommt zum Beispiel, außerdem gibt‘s jetzt auch vegetarische Burger“, berichtet Dagmar Rundmund-Banken vom Gewerbeverein. Auch ein nostalgisches Karussell für die kleinen Besucher soll sich erstmals drehen, von freitags bis sonntags findet zudem eine Kinderanimation statt. Für all das braucht es natürlich etwas mehr Platz: „Wir nutzen dieses Mal auch die Fläche zwischen Heimathaus und Kirche“, sagt Manfred Ibing . „Das wird eine heimelige Ecke.“

Neu ist in diesem Jahr auch, dass die Anbieter verstärkt auf Fair-Trade-Produkte setzen. Die KAB zum Beispiel reicht fair gehandelte Spekulatius, an der Bude des Katharinenstifts hat der Zucker in den Säften ein entsprechendes Siegel.

Klar, dass neben all den Neuheiten auch die altbekannten Waren und Leckereien zu haben sind: der berühmte Alstätter Flammkuchen etwa, Schnitzereien aus dem Erzgebirge, selbst gebaute Krippen oder die legendäre Feuerzangenbowle.

Für musikalische Unterhaltung ist ebenfalls in bewährter Form gesorgt: Auf der – leicht versetzten – Bühne stehen wieder zahlreiche Akteure aus Alstätte und Umgebung. Mit dabei sind in diesem Jahr etwa die Tanzgruppe des Heimatvereins, die „Alten Kameraden“, der Chor „For Pleasure“, die Gitarrengruppe „Nijland“, das Orchester „Kreuz und Quer“, der Musikverein samt Bläsergruppe, der MGV Eintracht, der Chor „Taktvoll“, die „Young Voices“, der „Regenbogenkinderchor“ sowie „Bass und Bässer“.

Auch die Vereine und Verbände sind erneut zahlreich vertreten. „Fast jeder Alstätter ist irgendwie in den Adventsmarkt involviert“, sagt Manfred Ibing. „Das ganze Dorf steht dahinter.“ Das gute Miteinander sei auch ein Grund, warum die Veranstaltung bei Besuchern so gut ankommt, meint Ibing. „Die Atmosphäre stimmt einfach, es harmoniert.“

Nur eins fehlt in diesem Jahr noch: das passende Wetter. Aber das kann ja noch werden . . .

Der Adventsmarkt ist zu den gleichen Zeiten geöffnet wie in den Vorjahren: am 26. November (Donnerstag) und am 27. November (Freitag) von 15 bis 21 Uhr, am 28. November (Samstag) von 13 bis 21 Uhr und am 29. November (Sonntag) von 12 bis 19 Uhr. Die Geschäfte rund um den Markt haben an allen Tagen geöffnet, so auch am Sonntag von 13 bis 18 Uhr. Auch ein Shuttle-Bus fährt wieder am Freitag und Samstag

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