Projekt des Berufskollegs Lise Meitner
Calle strahlt Ruhe aus

Alstätte/Stadtlohn -

Für vier Menschen mit Behinderung ist Calle der Star: Die Teilnehmer eines Projekts des Berufskollegs Lise Meitner haben das Therapiepferd ins Herz geschlossen.

Samstag, 14.05.2016, 14:05 Uhr

Projektorganisatoren und -teilnehmer mit Therapiepferd Calle und Reittherapeutin Marlen Hubbeling (2.v.r.).
Projektorganisatoren und -teilnehmer mit Therapiepferd Calle und Reittherapeutin Marlen Hubbeling (2.v.r.). Foto: Projektteam

Vier angehende Heilerziehungspfleger des Berufskollegs in Stadtlohn hatten das Reitprojekt über acht Einheiten in Kooperation mit Haus Früchting organisiert: Ricarda Niemeier , Louisa Hartwig , Andre Harking und Lisa Els­kemper. Die Schüler mussten nicht lange überlegen, um welches Thema es bei ihrem Projekt gehen sollte: Schon nach kurzer Zeit war klar, dass ein Pferd einbezogen werden sollte. Daraufhin nahmen die vier Schüler Kontakt zu der Reittherapeutin Marlen Hubbeling und dem Reit- und Fahrverein Vreden auf, die zu einer Kooperation bereit waren. Auch mit der Einrichtung Haus Früchting in Vreden traten die angehenden Heilerziehungspfleger in Verbindung – und schnell standen die Teilnehmer für das Projekt fest.

„Bei dem Heilpädagogischen Reiten nutzt man das Medium Pferd für Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten sowie für Menschen mit Behinderung“, berichten die Schüler. Der Umgang mit dem Pferd solle den Menschen ganzheitlich und individuell fördern. Durch verschiedene Erfolge vor allem mit, aber auch rund um das Pferd, würden die Teilnehmer in ihrer Persönlichkeit gestärkt. Von dem Pferd getragen und bewegt zu werden, sorge für eine Verminderung eventuell auftretender Ängste. Das biete neue und positive Erlebnisse.

Die vier Menschen mit Behinderung wurden in acht Einheiten an Calle herangeführt: Diese beinhalteten ein Quiz rund um das Pferd, einen Putzführerschein, Bodenarbeit, das Reiten auf Calle sowie ein Motivationsabzeichen. „Da Calle viel Sicherheit und Ruhe ausgestrahlt hat, wurde er von den Menschen mit Behinderung seit der ersten Begegnung als Star wahrgenommen“, berichten die Schüler.

Das Projekt wurde durch Sponsoren ermöglicht.

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