Generalversammlung der KAB St. Josef Alstätte
Offene Augen für die Nöte anderer

Alstätte -

Eine große Schar langjähriger Mitglieder begrüßte Maria Barton jetzt bei der Generalversammlung der KAB St. Josef. Es sei erfreulich, dass diese über 25 und sogar 40 Jahre der KAB die Treue gehalten hätten, meinte die Vorsitzende. Zudem gab es zwei Neuaufnahmen.

Mittwoch, 22.03.2017, 06:03 Uhr

Die Jubilare der KAB sind von der Vorsitzenden Maria Barton (r.) und dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Norbert Uhling (6.v.l.) geehrt worden.
Die Jubilare der KAB sind von der Vorsitzenden Maria Barton (r.) und dem stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Norbert Uhling (6.v.l.) geehrt worden. Foto: Monika Haget/KAB

Norbert Uhling gratulierte den Jubilaren im Namen des Bezirksvorstandes und überreichte ihnen eine Ehrennadel mit Urkunde. Neu in die KAB aufgenommen wurden Angelika und Günter Dechering.

Zu Beginn der Versammlung überbrachte Maria Barton Grüße vom Präses Pastor Reinhard Hemsing, der krankheitsbedingt nicht anwesend war. Franz Josef Barton erläuterte, wo Einnahmen generiert werden konnten und wohin die Ausgaben geflossen sind. Kassenprüferin Ursula Vogel bescheinigte ihm eine tadellose Kassenführung.

Für den zweiten turnusgemäß ausscheidenden Kassenprüfer Heinz Hilbring wählte die Versammlung Herbert Holters. Die Vorstandsmitglieder Norbert Uhling, Franz Josef Barton, Monika Haget, Annette Amshoff und Stefan Wessendorf wurden für eine weitere Amtszeit wiedergewählt.

Norbert Uhling berichtete vom jüngsten Bezirkstag, an dem mehrere Bundes- und Landtagspolitiker teilnahmen. Denen hätten die Delegierten die Stellungnahme der KAB zur Zukunft der Rente mit auf den Weg gegeben. „Sie planen deine Altersarmut“, laute der Slogan der KAB zur Bundestagswahl , erklärte Uhling. Zu den kommenden Sozialwahlen sagte er: „Es ist wichtig, dass alle, die einen Stimmzettel erhalten, auch wählen.“ Unter dem Kürzel ACA verberge sich eine Vereinigung von KAB, Kolping und evangelischer Arbeitnehmer, erläuterte er.

Im weiteren Verlauf der Versammlung berichtete Maria Bils über die Arbeit von Familie in Not. Die Organisation beschäftige zur Zeit 23 Helferinnen, sagte sie. Im vergangenen Jahr hätten diese insgesamt 5500 Arbeitsstunden in 40 Familien geleistet. „Wir begleiten die Leute zu Arztbesuchen oder beim Einkaufen, helfen beim Ausfüllen von Anträgen und putzen manchmal auch die Wohnung.“

Aber das Wichtigste sei oftmals das Gespräch, sagte Bils. „Wir betreuen viele alte Menschen, die freuen sich immer auf den Tag, wenn „ihre“ Hilfskraft kommt.“ So entstehe im Laufe der Zeit ein echtes Vertrauensverhältnis, denn in der Regel bleibe die Mitarbeiterin über mehrere Jahre in der Familie, oft bis zum Tod der zu betreuenden Person.

Dass es auch in Alstätte Menschen gebe, die nicht wüssten wovon sie die nächste Rechnung, die warme Jacke für das Kind oder die Reparatur der kaputten Waschmaschine bezahlen sollten, berichtete sie anschließend der Versammlung. „Dann bin ich ganz froh, wenn ich auf Spendengelder, die zum Glück immer wieder fließen, zurückgreifen kann, um Hilfe zu leisten.“ Bils bat die Anwesenden, Augen und Ohren offen zu halten für die Nöte anderer Menschen und sie gegebenenfalls zu benachrichtigen, wenn Hilfe angezeigt sei.

Die Jubilare

Für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt worden sind Theo Dornbusch, Marga und Manfred Dümmer, Anneliese und Alfons Ellerkamp, Renate und Hermann Feldhaus, Hildegard Haget, Josef Hilbring, Maria und Willi Junk, Rosemarie Lösing, Maria und Hermann Tenhündfeld, Maria und Hermann Termathe, Ewald Uhling, Luise und Theo van Weyck.

25 Jahre Mitglied sind Anneliese und Bernhard Niemeier, Friedrich Temmink, Hildegard und Heinrich Terhürne, Agnes und Hermann-Josef Wigber.

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