Neue Kindertagesstätte St. Marien in Alstätte eingeweiht
Ein Haus zum Leben und Lachen

Alstätte -

„Was lange währt, wird endlich gut“ – mit diesen Worten begann Birgit Gehling ihre Rede am Ende des Wortgottesdienstes zur Einsegnung des neuen Kindergartens. Die Leiterin der Einrichtung sagte, drei Jahre und länger hätten sie darauf gewartet, dass endlich mit dem versprochenen Neubau begonnen würde. Viele Hürden hätten genommen und Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Am Samstag war es dann so weit: Die neue Kindertagesstätte St. Marien wurde von Pastor Matthias Wiemeler eingesegnet. Im Anschluss hatte die Gemeinde Gelegenheit, die Räume zu besichtigen.

Sonntag, 26.11.2017, 16:11 Uhr

Pfarrer Wiemeler segnete die neue Kindertagesstätte. Im Wortgottesdienst in der Kirche hatten Kinder zuvor einen Kindergarten aus Duplo-Steinen gebaut.
Pfarrer Wiemeler segnete die neue Kindertagesstätte. Im Wortgottesdienst in der Kirche hatten Kinder zuvor einen Kindergarten aus Duplo-Steinen gebaut. Foto: Monika Haget

Unter dem Motto „Ich bin ein lebendiger Stein der Kirche“ fand der Wortgottesdienst in der Pfarrkirche statt. Vor Beginn hatten die Kinder die Möglichkeit, hinten in der Kirche ein Haus aus Duplo-Steinen zu bauen. Jedes Kind durfte einen Stein setzen, bis das Haus fertig war. Während der Andacht holten die Kinder das Modell nach vorne zum Altar. Dort sangen sie gemeinsam das Lied „Bist du ein Haus aus dicken Steinen, mit Fenstern und mit einem Dach, gibst du den Großen und den Kleinen ein Zuhause Tag und Nacht“. In seiner Predigt griff Pastor Wiemeler die Thematik auf. Er ermunterte die Kinder, lebendige Bausteine der Kirche zu sein.

Birgit Gehling bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Neubaus beigetragen hatten. Besonders dankte sie der Investorfamilie Baumeister: „Einen besseren Bauherrn konnten wir, so glaube ich, nicht finden“, meinte sie. „Alfred Baumeister hat sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und ließ oft alle Fünfe gerade sein, wenn es um das Wohl der Kinder ging, obwohl er dazu nicht verpflichtet war.“ Eine besondere Überraschung habe er allen mit dem großen Bild an der Hauswand des Nachbargebäudes gemacht. „Es zaubert uns jeden Morgen ein Lächeln ins Gesicht“, freute sich Birgit Gehling.

Den Kindern wünschte sie, dass das neue Gebäude ein lebendiges Haus werde, gefüllt mit Leben und Lachen. 65 Jahre sei der alte Kindergarten vielen Alstättern ein Platz zum Toben, Lernen und Wachsen gewesen. „Für den neuen Kindergarten wünschen wir uns das Gleiche.“

Am Ende des Gottesdienstes nahm sich jedes Kind einen Baustein mit der Aufschrift „Ich bin ein lebendiger Stein der Kirche“ und tat es in die tags zuvor im Kindergarten bemalte Dose. Singend und rasselnd zog die Gruppe damit zur Kita. Pastor Wiemeler sprach ein Gebet und segnete das Haus von außen und innen. Gemeinsam mit der Leiterin und einem Kind zerschnitt er ein Absperrband und gab damit das Gebäude zur Besichtigung frei. 

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