Konzert des Frauenchors For Pleasure
Gänsehautstimmung in der Pfarrkirche

Alstätte -

Dass es in Alstätte nicht nur einen Chor gibt, den man zu den besten im Westen zählen kann, hat der Frauenchor For Pleasure am Sonntag eindrucksvoll bewiesen. Mit starken Stimmen und sorgsam ausgewählten Liedern gelang es den Frauen, das Publikum beim Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt zu begeistern.

Dienstag, 12.12.2017, 06:12 Uhr

Für weihnachtliche Stimmung sorgte nicht nur der Auftritt des Frauenchors sowie später des Orchesters Kreuz und Quer, sondern auch das Licht, das die Kirche in warmes Blau hüllte.
Für weihnachtliche Stimmung sorgte nicht nur der Auftritt des Frauenchors sowie später des Orchesters Kreuz und Quer, sondern auch das Licht, das die Kirche in warmes Blau hüllte. Foto: Stefan Nacke

Trotz heftigen Schneefalls waren zahlreiche Zuhörer gekommen.

Ihren Einzug ins Gotteshaus gestaltete der Chor sehr stimmungsvoll. Mit brennenden Kerzen liefen die Sängerinnen langsam durch die Reihen zum Altar, begleitet von leiser Hintergrundmusik. Pastor Matthias Wiemeler begrüßte die Gäste.Er sagte, der Advent lade ein, sich Zeit zu nehmen für Ruhe und Stille. Man solle nicht immer nur machen, sondern geschehen lassen.

In diesem Sinne ließ sich das Publikum auf die Darbietungen ein und öffnete die Herzen. So hatte es sich der Chor unter der Leitung von Marion Röber gewünscht mit dem Stück „Macht die Tore auf, öffnet eure Herzen“. Damit gab er ein schwungvolles Entree zum Besten, bei dem der Funke sogleich übersprang.

Begleitet wurde der Chor von Jörg Rensing am Schlagzeug und Iassen Raykov am Klavier. Nina Ulland und Birgit Hilbring sorgten für einen ersten Höhepunkt mit ihren Soli beim Stück „10 000 Gründe“. Später gelang dies auch Christin Orthaus mit dem Stück „Glorious“.

Für eine gelungene Abwechslung sorgte das Orchester „Kreuz und Quer“. Zunächst spielte es das adventliche „Es kommt ein Schiff geladen“, um dann mit einem Medley aus Werken klassischer Komponisten zu begeistern. Spätestens jetzt zeigte sich, dass das noch junge Orchester sich zu einem großartigen Klangkörper entwickelt hat. Der Applaus des Publikums bestätigte das.

Mit dem gefühlvoll vorgetragenen „Halleluja“ von Leonard Cohen setzten die Musiker einen weiteren Glanzpunkt. Gemeinsam trugen Chor und Orchester dann das Lied „Schöne Weihnachtszeit“ nach der Melodie von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ vor.

Die Kinder Amelie und Hanna Völker lasen anschließend einen Text aus dem Roman „Momo“ von Michael Ende vor, in dem Meister Hora Momo erklärt, was eine Sternstunde ist.

Große Klangfülle bewiesen die Sängerinnen mit den Stücken „Where are you Christmas“ und „Saviours Day“. Der absolute Höhepunkt des Programms aber war zweifellos das Stück „Open the eyes“. Beim sehr kraftvoll vorgetragenen Lied glänzte vor allem Sandra Schering als Solosängerin. Mit voller Power und großer Energie riss sie das Publikum derart mit, das dieses am Ende langanhaltend applaudierte.

Ein Gast erzählte später, er habe mehrmals eine Gänsehaut bekommen, nicht nur bei diesem Stück. Ein tolles Kompliment für ein rundum gelungenes Konzert.



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